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 Wohnung 13 - Valerye van Dyck

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Leviathan
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BeitragThema: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 3 Jul 2011 - 13:15

das Eingangsposting lautete :

Stadtwohnung 13

Hier wohnt: Valerye van Dyck





Der Wohnblock liegt am Anfang der Barádori Strasse.

Diese Wohnung befindet sich im zweiten Stockwerk. Sie verfügt über einen relativ geräumigen Vorraum, ein extra Badezimmer und eine Toilette, eine offene Küche und zwei weitere Räume, die man nach Belieben gestalten und einrichten kann. Die Wohnung liegt auf der Rückseite des Hauses und bietet einen schönen Ausblick auf den Stadtpark. Der Balkon ist viel grösser im Vergleich zu jenen an der Vorderseite und aussedem grenzt sowohl diese Wohnung als auch der Balkon direkt an die Wohnung 12.



Zuletzt von Takeru am Do 3 Mai 2012 - 12:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 11 Mai 2014 - 15:04

Während ich noch am essen war, erzählte mir Jonathan wonach ich gefragt hatte. Wahrscheinlich einer seiner Momente die ihn ausnahmsweise mal die volle Geschichte erzählen ließen.  Wie dem auch sei, er nahm nichts nach. Das war zumindest gut für mich, denn die Pfanne musste ich erst morgen sauber machen und Essen für morgen Mittag hatte ich auch noch. Ich würde es als Sieg auf ganzer Linie verzeichnen. Auf sein Kommentar mit dem Abwaschen musste ich lachen. Das war das erste mal das sich jemand mit einer Entschuldigung vorm Abwasch gedrückt hat. Während Jonathan also aufstand und sein Geschirr neben die Spüle stellte, blieb ich ruhig sitzen. Ich war auch immernoch am essen. Tischmanieren waren wohl noch fehl am Platz. Jonathan war schon eine Klasse für sich. Ich hatte noch nie jemanden gesehen der sich so unberechenbar und doch gleich verhielt. Als er auf dem Balkon stand und mir zuwinkte. Hob ich nur meine Hand. "Mach's gut!", rief ich ihm hinterher. Nachdem Jonathan verschwunden war. Stand ich auf, nahm mein Teller und stellte ihn ebenfalls an die Spüle.Packte den Stöpsel über den Abfluss und drehte den Wasserhahn auf. Einen Spritzer Spülmittel packte ich noch obendrauf. Nun nahm ich ein Teil nach dem anderen. Zuerst nahm ich die Teller, dann das Besteck und zum Schluss noch meine Tasse die vorher noch mit Tee gefüllt war. Alles was ich abgespült hatte stellte ich rechts neben die Spüle, das deckige lag links davon. Nachdem ich alles soweit abgewaschen hatte zog ich den Stöpsel. Und holte mir ein Geschirrhandtuch zum abtrocknen. Während ich da so stand und die Teller sowie das Besteck abtrocknete dachte ich ein wenig über mich selbst und andere nach. Anders gesagt ich versuchte meine Erlebnisse dieses Tages zu verarbeiten. Das konnte ich aber nicht richtig. Denn ich hatte kein Wein im Haus. Und ohne Wein geht das nicht. Zumindes meine Auffassung des Ganzen. Nachdem ich mit abtrocknen fertig war, räumte ich das Geschirr wieder zurück und stellte die Pfanne vom Tisch wieder auf den Herd. Nun ging ich zum Balkonfenster und stellte es auf Kipp. Ich wollte über die Nacht noch ein wenig Durchzug haben. Sonst würde es hier morgen noch nach Essen riechen. Und so etwas konnte ich bei Gott nicht leiden, ich war sonst morgens immer so gefräßig und der Geruch war eindeutig die Ursache dafür. Ich schaute noch eine Weile aus dem Fenster, bevor ich einen Blick auf die Uhr warf. Es war 18 Uhr. Gar nicht mal so spät. Von der Uhr wanderte mein Blick zu meinem Koffer, den ich seit meiner Ankunft hier nicht fertig ausgeräumt hatte. Also beschloss ich dieses jetzt nachzuholen. Ich rechnete damit das es spät sein würde bis ich das fertig hatte also war mein Plan klar. Koffer ausräumen, die Sachen in die Schränke einsortieren und danach Schlafen gehen. Ich war um ehrlich zu sein doch ganz schön müde.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Sa 31 Mai 2014 - 22:40

Das ich müde war, schön und gut. Nur war das Essen vorhin, da ich es mit Jonathan teilte doch etwas mager. Deswegen entschied ich mich, mir in der Stadt etwas zu besorgen. Irgendwie hatte ich hunger auf Pizza. Also worauf wartete ich noch. Schnell packte ich mir den Schlüssel, verlies die Wohnung und sprintete das Treppenhaus herunter. In der Stadt musste es doch sicher eine Pizzeria geben. Ich glaubte zumindest eine gesehen zu haben als ich die Bar verlassen hatte um Jonathan hierher zu schleppen. Nun blieb nur zu hoffen das ich mich nicht verguckt hatte.

tbc: Pizzeria
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Sa 5 Jul 2014 - 1:45

cf: Pizzeria.

Auf dem Weg nach Hause wurde es immer schlimmer. Diese Kopfschmerzen. Ächzend schleppte ich mich mit meiner letzten Kraft in meine Wohnung und schloss die Tür hinter mir. Es fing sich schon alles an zu drehen. Ohne das ich etwas machte taumelte ich ins Schlafzimmer, entledigte mich meiner Klamotten bis auf die Unteräsche und lies mich ins Bett fallen. Das alles brachte meinen Kopf aber auch nicht dazu abzuschalten. Ich wälzte mich ein paar mal hin und her. Aber das schien auch nichts zu bringen. Ich haute meinen Kopf ein paar mal auf mein Kissen. Aber selbst das brachte nicht den erwünschten Effekt. Weswegen ich mich taumelnd auf die Bettkante setzte und versuchte, mich an der Wand entlang in die Küche zu hangeln. Kurz vor der Küche rutschte ich einmal kurz weg. Konnte mich aber glücklicherweise noch gut festhalten. Dort angekommen holte ich mir ein Glas aus dem Schrank und lies Leitungswasser hineinlaufen, holte mühselig die Kopfschmerztabletten aus meiner Tasche und schluckte beides zusammen herunter. Die Tabletten brauchten sicher noch eine Weile aber ich begab mich trotzdem wieder in Richtung Bett. Dieses mal rutschte ich nicht ab. Jedoch stieß ich mir mein Schienbein an der Bettkante. "Auuuuuu!", schrie ich kurz auf. Der Schmerz in meinem Kopf erinnerte mich aber wieder daran, das mein Bein jetzt nebensächlich war. Mit nun schmerzendem Bein und Kopf lümmelte ich mich in mein Bett und hoffte irgendwann einfach einzuschlafen. Irgendwann würde es sicher klappen...
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Fr 8 Aug 2014 - 0:42

Der Wecker klingelte. Laut, ungemütlich und total nervig. Meine Augenlieder schoben sich jedoch nur mühselig nach oben und ein paar Mal drehte ich mich nach links und rechts, bevor meine Hand dann den Wecker fand und ausmachte. Langsam erhob sich meine Wenigkeit aus dem Bett und setzte sich mit einer müden Körperhaltung auf die Bettkante.
Ich schaute mich um und fasste mir auch gleich an die Stirn. Meine Kopfschmerzen waren nicht mehr präsent, weswegen ich mich nach einer Weile aufrichtete und in Richtung Bad begab. Die Morgendusche hatte ich jetzt wirklich nötig. Sonst würde ich womöglich noch den ganzen Tag mit halb aufgeklappten Augen herumlaufen, aber das wollte ich ja als Vorbild nicht, ehrlich! Naja, eigentlich würde ich es tun. Aber ich wollte am ersten Tag ja nicht wie eine Ruine vorne am Pult stehen. Weswegen ich mich zwangsläufig für die Dusche entschied.
Nach dieser wohl warmen Dusche bahnte sich mir das nächste Problem an. Wo zur Hölle sollte ich Frühstücken? Ich hatte dank gestern Abend nichts mehr im Haus. Klasse Eve! Du bist die Meisterin. Hättest du Kinder wären die bestimmt schon alle verhungert.....oh Mann. Ich war wirklich zerstreut. Aber gut. Ich würde schon ein Café irgendwo finden, hoffte ich. Nun war es aber mein Magen der mich aus meinen Gedanken holte. Verdammt! Ich brauch jetzt einen Kaffee und was zu Futtern! Und zwar schnell!
Schnell machte ich mich daran mich wieder anzuziehen. Weswegen ich meinen Schrank ging und erstmal begann alles was ich brauchte. Nämlich Bluse, Jackett, Rock etc. auf mein Bett zu schmeißen. Nur, um festzustellen das ich alles daneben geworfen hatte. Na Super!
Mühselig sammelte ich alles wieder zusammen, zog mich an, schnappte mir meine Tasche und verließ das Haus. Kurz nachdem ich meine Haustür geschlossen hatte, atmete ich nochmal kurz durch und machte mich dann auf den Weg ein Café zu suchen. Hoffentlich finde ich in der Stadt eines....
tbc: Café eben :D
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 2 Dez 2014 - 0:26

cf: kA (Weihnachtsevent und so)

Langsam aber sicher schob ich meine Augenlider nach oben. Ich war gestern Nacht relativ spät eingeschlafen da ich mir Fotos von früher aus dem Fotoalbum angeguckt habe. Zusammen mit dem Schneefall den man draußen durch mein Fenster sehen konnte war das ein sehr gemütlicher Abend für mich gewesen. Es waren wunderschöne Erinnerungen die mir außerdem gestern Abend dabei hoch kamen. Nicht nur in Bezug auf schon längst in der Vergangenheit liegende Ereignisse, sondern auch auf mich. Damals war ich nun mal jünger, schlanker und wahrscheinlich auch noch um einiges mehr voller Elan. Aber jeder wird irgendwann älter. Das ist der Kreislauf des Lebens.
Erst jetzt wagte ich einen Blick auf die Uhr. Es war schon Nachmittags! Gottverdammt! Wie lange habe ich bitteschön geschlafen? Ich muss wirklich Hundemüde gewesen sein. Schnell hüpfte ich aus dem Bett und rannte ins Badezimmer. Wobei ich mich wunderte warum mein Schlafanzug mir auf einmal nicht mehr so wirklich passte. War er irgendwo gerissen? Im Bad angekommen begann ich sofort damit mir die Zähne zu putzen. Ich nahm die Zahnbürste, dann das Zahnputzzeug und nun wanderte mein Blick über den Spiegel im Bad. Doch was ich dort sah versetzte mir erstmal einen gehörigen Schreck. Das war nicht ich im Spiegel........Moment.......das war...sofort rannte ich zurück ins Wohnzimmer, schnappte mir eines der besten alten Fotos von mir auf der aufgeschlagenen Seite und rannte zurück zum Spiegel. Nun verglich ich, was ich dort feststellte. Ich war immer noch ich, nur....jünger? Was zur? Okay Eve. Das ist ein böser Traum und du wachst jetzt gleich daraus auf.
Verzweifelt kniff ich mir in den Arm und schaute wieder in den Spiegel, nichts hatte sich an meinem Zustand verändert. Aber...wie war das möglich? Hatte das etwas mit dem Wetter momentan zu tun? Oder mit der Insel? Ich bezweifelte es. Geschockt und mit meinem etwas zu großen Nachthemd ging ich zum Sessel im Wohnzimmer und ließ mich erst einmal fallen. Nun schaue ich mich von oben bis unten an. Ich war nie wirklich groß gewesen. Was wohl mein Glücksfall war. Seit meinem sechzehnten Lebensjahr bin ich nicht mehr gewachsen. Aber....halt! Ich nahm das Fotoalbum und schaute auf den Zeitraum wo das Foto gemacht wurde welches ich zum Abgleich genutzt hatte. Es war vor sieben Jahren....das heißt.....ich war in meinem sechzehn jährigen Körper? Klasse! So hatte ich mir Weihnachten nicht vorgestellt! Ganz eindeutig nicht! Ich musste mich doch irgendwie wieder zurückverwandeln können.
Kaum hatte ich diesen Gedanken gefasst schloss ich die Augen und benutzte die gleiche Technik wie beim Transformieren meiner Arme auch. Ich stellte mir mich in Erwachsen vor und leitete den Transformationsprozess ein. Aber es geschah nichts. Ich versuchte es noch einmal...und noch einmal.....und noch einmal. Aber alles blieb ohne Erfolg.
Verzweifelt und den Tränen nahe blieb ich im Sessel liegen. Was sollte ich jetzt tun? Kurz dachte ich nach aber mein Kopf war vor Schock zu nichts mehr zu gebrauchen.
Niedergeschlagen stand ich nun vom Sessel auf, ging ins Bad und machte mich zurecht. Meine Harre waren damals zum Glück genau so lang wie heute, weswegen sich die Haare zurecht machen-Prozedur nicht änderte.
Den Part im Bad erledigt ging ich zurück ins Schlafzimmer wo auch mein Schrank stand. Meine normale Kleidung konnte ich vergessen. Die waren zu groß für mich. Aber eventuell hatte ich noch ein paar zu klein geratene Sachen hier. Mein Körper hatte sich nämlich nur in der breite und nicht in der Höhe geändert. Kurzerhand fand ich auch schon was ich suchte. Ein warmes, langes paar Kniestrümpfe, eine weißes kurzärmeliges Hemd, ein kurzärmeliges T-Shirt und meine alten Stiefel mit Absatz von denn ich mich nie wirklich trennen konnte und einen grünen kurzen Rock. Eine Sache fand ich allerdings nicht in der nötigen Größe. Einen BH. Seufzend nahm ich diesen Fakt hin und zog die Sachen an die ich gefunden hatte. Ich musste erst einmal weg von hier, auf klare Gedanken kommen. Das kann doch kein Dauerzustand sein!
Ich nahm meine Winterjacke vom Haken die mir noch glücklicherweise auch noch passte und schwang mir meinen Schal um. dann verließ ich die Wohnung. Warum Ich und warum jetzt?

tbc: Gefrorener Teich
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   So 28 Dez 2014 - 18:38

cf: Supermarkt

Nach gefühlten fünfzehn Minuten Fußmarsch sah ich schon den Eingang Wohnhauses vor mir. Ein Glück das die Verkäuferin des Supermarktes mich nur für meine Tochter gehalten und somit nicht direkt erkannt hatte. Wie auch vorhin bei einem der Schüler malte ich mir das schlimmste unter dem Szenario aus, auch wenn es vielleicht etwas übertrieben war. Denn der Schüler hatte ja auch ziemlich gelassen darauf reagiert. Aber genug von diesen "was wäre wenn"-Fragen.
Ich ging durch die Haupteingangstür des Gebäudes, die Treppen hinauf bis ich schließlich vor meiner Haustüre stand. Ich schloss die Tür auf und trat mit meinen eben eingekauften Sachen ein, hängte meinen Mantel an die Tür und machte mich auf den Weg in die Küche. Gerade hatte ich die Tüte in die Küche gestellt, da fing mein Herz plötzlich an schneller zu klopfen und mir wurde unglaublich warm, zu warm für meinen Geschmack. Mir kam das sehr suspekt vor, weswegen ich mich auf den Weg ins Bad machte um mich im Spiegel zu betrachten, vielleicht konnte man ja etwas erkennen und somit feststellen was gerade mit mir los war. Doch soweit kam ich gar nicht. Auf dem Weg zum Bad bekam ich plötzlich spontane Schwindelanfälle welche mich dazu zwangen mich an der Wand abzustützen. Und sie würden immer schlimmer. Ich wusste echt nicht mehr was mit mir los war, überhaupt nicht. Einen kurzen Moment später war ich sogar gezwungen auf allen vieren zu kriechen. Ich konnte einfach nicht mehr stehen. Ich ließ vom Plan ins Bad zu gehen ab und schleppte mich einfach nur in Richtung Schlafzimmer.
Dort angekommen lehnte ich mich ans Bett und begann meine Sachen auszuziehen. Mir war eine ziemlich schwachsinnige Vermutung gekommen. Es könnte ja sein das mein Körper sich in seine ursprüngliche Form zurückverwandelt. Da wäre es ungünstig in so engen Klamotten zu sein. Ich schaffte es gerade noch mich der letzten Kleidungsstücke zu entledigen und mich aufs Bett zu schwingen, danach wurde mir so schwindelig das ich mich nicht mal mehr bewegen konnte und kurz darauf verlor ich das Bewusstsein....
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Mo 12 Jan 2015 - 21:43

Cf : Der kiido berg

Ich hatte meine, für mich eigentlich viel zu kleine Wohnung gefunden und eingerichtet, außerdem hatte ich beschlossen meine Rüstung anzuziehen. Schließlich war es nicht sonderlich schlecht sich Schutzausrüstung anzuziehen wenn man vor hatte einen Schwertkampf auszutragen, aber das änderte eben auch nicht sonderlich viel, dennoch musste ich nun überlegen was ich so lange tun würde.
Dann kam mir eine Idee, schließlich kannte ich meine Nachbarn noch nicht und so beschloss ich der Wohnung 13 einen Besuch abzustatten, schließlich war es direkt nebenan.
Wie auch immer diese zahlen folgen zustande kamen, es war seltsam und dennoch klopfte ich ein wenig fester an. Es musste sich angehört haben als wollte ich die Tür zerschlagen, da ich nicht daran gedacht hatte das ich einen Handschuh aus mit Gold überzogenem orichalkum an meiner Hand trug.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Mo 12 Jan 2015 - 22:18

Ein lautes Klopfen weckte mich aus meinem zwangsweise vollzogenen Schlaf. Mühselig bewegte ich meine eine Hand, welche sich in einer ziemlich schmerzlichen Position befand, zu meinem Gesicht und ließ sie mir auf die Stirn klatschen. Zumindest drehte sich nicht mehr alles vor meinen Augen. Mit einem lauten ächzen schob ich mich zuerst in eine sitzende Position und schließlich auf die Bettkante. Dort angekommen stützte ich erst einmal meine Ellenbogen auf meine Beine und rieb mir mit den Handflächen das Gesicht. Das war echt nicht mein Tag gewesen. Doch einige Sekunden danach schwang ich mich schon auf die Beine und begab mich in der Dunkelheit meines Zimmers in Richtung des Lichtschalters.
Mit meiner linken Hand schliff ich über den Schalter und machte das Licht an. Im Spiegelbild des Fensters, welches durch die Dunkelheit draußen sehr gut sichtbar war. konnte ich erkennen dass ich wohl wieder zurück in meinem alten Körper war. Erleichtert atmete ich auf und zog mir schnell Unterwäsche sowie eine Jeans und eine meiner rosa Blusen über die gerade noch über der Bettkante hing. Erst jetzt fiel mir wieder ein, dass mich ein Klopfen geweckt hatte. Ich trat hinaus in den Flur und machte auch hier das Licht an. Da selbst hier nichts umgefallen zu sein schien, konnte es also nur von der Tür kommen. Immer noch etwas schleppend bewegte ich mich in Richtung Tür. Ich legte meine Hand an die Türklinke und öffnete mit meinem stets fröhlichen Gesichtsausdruck die Tür.
Ich staunte nicht schlecht als ich da jemand in komplett goldener Rüstung vor mir stand. Das kam mir sehr suspekt vor, aber das war ich von der Insel hier ja schon allgemein gewöhnt. Trotzdem war es ein sehr sonderbarer Anblick. Mit einem "Ja? Wie kann ich helfen?", begrüßte ich den Fremden. Dennoch konnte ich den belustigten Blick im Zusammenhang mit einem Kommentar nicht unterdrücken. "Ist das hier die versteckte Kamera?", fragte ich sichtlich amüsiert über das Aussehen des Fremden und schaute dann einmal kurz von oben bis unten an seinem Körper entlang. Er war ja wirklich von oben bis unten mit diesen goldenen Platten überzogen. Nun schaute ich wieder freundlich wie immer in sein Gesicht und wartete darauf, das mir der Fremde sein Anliegen mitteilte. Es gab schließlich nicht viele Leute die etwas von mir wollten und er war laut meiner Erinnerung keiner davon.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 13 Jan 2015 - 16:09

Ich wartete schon eine weile, aber vernahm Geräusche welche Bewegungen aus der Wohnung andeuteten, es war also jemand da und ich hatte diese Person wahrscheinlich geweckt, zumindest war das meine Vermutung, denn wenn man die Uhrzeit betrachtete war es doch relativ spät.
Als die Tür dann geöffnet wurde stand eine junge Frau vor mir welche fragte wie sie helfen konnte und noch irgendeinen seltsamen Satz welcher mir komplett unbekannt war.
Sie hatte das Wort Kamera benutzt, welches ich zwar schon gehört hatte aber dennoch nicht genau wusste was es ist, somit beschloss ich mein Unwissen preiszugeben und somit möglicherweise doch noch etwas daraus lernen zu können.
Also verbeugte ich mich leicht und sagte:
Sehr geehrt euch kennenzulernen, mein Name ist Gilgamesh ich bin seit heute ihr neuer Nachbar.
Aber könntet ihr mir das mit der Kamera noch einmal erklären?
Ich habe relativ wenig wissen im Bezug auf Technik.

Ich hatte damit meine ganze schwäche preisgegeben, ich hoffte doch sehr das es nicht nach hinten losgehen würde. Erst als ich mich wieder hinstellte bemerkte ich ihr dauerhaftes lächeln, wozu sollte es dienen, war es nur Höflichkeit oder war es aus einem anderen Grund da. Hatte sie etwas zu verbergen oder was versuchte sie damit zu bezwecken.
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BeitragThema: Re: Wohnung 13 - Valerye van Dyck   Di 13 Jan 2015 - 16:50

Der Fremde stellte sich mit einer Verbeugung als mein neuer Nachbar vor und verriet mir auch sogleich seinen Namen. Gilgamesh also? Ziemlich komischer Name. er war also wirklich mein neuer Nachbar? Hoffentlich ein ruhiger. Jemanden der nachts Partys schmeißt konnte ich bei Gott nicht gebrauchen. Wenigstens war es keiner der etwas Explizites von mir wollte. Das hätte mir noch gefehlt das mir jemand an Weihnachten Arbeit aufbrummt.
Auf seine Anmerkung mit der Kamera lachte ich nur. "Ist nicht so schlimm.", sagte ich sichtlich amüsiert und mit einer abtuenden Handgeste bevor ich ihn dann wieder fröhlich anzusehen begann. Besser ich ließ ihn darüber mal im Unklaren. Ich wollte ja schließlich nicht von der ersten Minute an als gemein abgestempelt werden.
"Sie sind also mein neuer Nachbar?", fragte ich deswegen schnell hinterher um das Thema unter den Tisch zu kehren. Ich war schon etwas neugierig.....ach was! Ich war unglaublich neugierig! Jedoch schaffte ich es mich mit den ganzen Fragen vorerst zurückzuhalten und erst einmal mich selbst vorzustellen. "Eve Lunatique.", stellte ich mich vor und lächelte weiterhin so als ob es mir nie besser ginge. "Ihre neue Nachbarin Herr....äh...Gilgamesh?", scherzte ich und dachte direkt nebenbei darüber nach wie bescheuert das ganze geklungen haben musste. Nicht nur, weil ich seinen Namen wahrscheinlich nicht richtig angewendet hatte. Gedanklich klatschte ich mir gegen die Stirn. Ich sollte mir besser irgendwann mal Sprüche ausdenken die wirklich lustig sind.
"Tut mir leid. Ich rede einfach zu viel.", gab ich entschuldigend von mir und kratzte mich verlegen am Hinterkopf, "Kommen sie doch rein wenn sie möchten. Sie müssen ja schon ewig draußen gestanden haben.", lud ich ihn mit einer Handbewegung und einem Schritt zur Seite in meine Wohnung ein. Ich konnte ihm ja wohl kaum die Tür vor der Nase zuschlagen und es bei so etwas beruhen lassen, es gehörte sich einfach nicht. Abgesehen davon war ich über etwas sozialen Kontakt an einem Weihnachtsabend den ich sowieso alleine verbracht hatte sehr dankbar. Ich hasste es alleine zu sein, es ist der Grund warum ich meine Arbeit mehr liebe als mein Zuhause.
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Wohnung 13 - Valerye van Dyck

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