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 Gemeinschaftsbad der Jungen

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BeitragThema: Gemeinschaftsbad der Jungen   Mi 19 Jan 2011 - 15:38

Jungen - Gemeinschaftsbad






Im Gegensatz zum Mädchenbad ist der Bereich der Jungen etwas unordentlicher. Hier und da liegen Klamotten am Boden herum. Die Ausstattung ist aber dieselbe: Etliche Waschbecken samt Spiegel, eine große Badewanne und zwei Duschkabinen.
Der Vorraum kann als Umkleideraum benutzt werden; dort liegen rund um die Uhr frische Handtücher zur freien Verfügung bereit.
Der Außenbereich grenzt direkt ans Gemeinschaftsbad an.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   Mi 2 März 2011 - 6:45

pp: Unter der Brücke

Liam

Ach, und jetzt war er cool?
Ich beobachtete die Geste von Hotsu, Gilli ein Taschentuch zu geben mit sichtlichem Unwollen. Schüttelte meinen Kopf und beförderte Gilbert weiter durch die Welt.
Das hier war doch kein Konkurrenzkampf.
Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich Hotsuma gerade angefaucht hatte. Aber ich wollte es.
Und außerdem meine Krallen in seinen wehrlosen Körper schlagen, genussvoll durch den Körper ziehen, ...~

Und doch war es irgendwie interessanter sich auf den schwarzhaarigen Knirps vor mir zu focusieren, dem wohl hin und wieder die eine oder jene Emotion über's Gesicht lief.
Das Letzte, was ich betrachtet hatte war sein rotes Gesicht. Ich grinste, dann versuchte ich es, zu lassen. Wer wusste, vielleicht waren Hotsu und er ja zusammen. Das würde seine extreme Flucht auch irgendwie erklären. Und die Tatsache, dass weder er noch ich darüber redeten.

Mehr oder minder stolperte ich in das Badehaus rein [inzwischen hatte ich Gilli losgelassen, da er vermutlich auch alleine vom Fleck kam, und mich an seiner Linken positioniert.], sah mich kurz um, lächelte vergnügt.

"Ist ja ganz schön schön hier. So sauber."
Die Frauen, die hier Handtücher wegräumten, sahen mehr oder weniger entsetzt den Schmutz an meinem Körper haften. Ich zuckte entschuldigend die Schultern, drehte mich zu den beiden Kerlen um und meinte: "Wir treffen uns ja im Bad. Ich verzichte auf eine gemeinsame Umkleide.", grinste ich, zog von dannen, zog mich um, reinigte mich zunächst vom Schlamm, bevor ich das gemeinsame Bad als erster betrat.

Mit einem Handtuch um meine Hüften machte ich es mir bequem, lehnte mich zurück. Draußen im Regen zu sein war nicht so angenehm, aber hier drinnen war es wirklich wohltuend. Solange kein Wasser in meine Ohren kommen würde.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   Mi 2 März 2011 - 10:42

CF: Mangetsu No Yoru / Stadtzentrum / Unter der Brücke

Auch wenn ich glaubte, dass der Blonde von diesem Überfall und der “Einladung” ins Badehaus nicht allzu begeistert wirkte, empfand ich es trotz allem als positiv, dass er mitkam. So nahm ich auch dankend das Taschentuch an mich, lächelte etwas und wischte mir wenigstens den Schlamm aus dem Gesicht, damit das Auftreten im Badehaus nicht allzu… merkwürdig von statten ging. Selbst am Mantel fing ich an, etwas herumzuwischen. Hauptsache, die wenigen, kleinen Schlammbrocken verschwanden. Obwohl ich es damit auch nicht besser machte. Eher rieb ich sie ungewollt noch näher in den Stoff ein, was mich innerlich jammern ließ. Das konnte so nicht angehen! Mein schöner Mantel~ Das besudelte Taschentuch in den nächst besten Mülleimer geworfen.

Beim Badehaus angekommen, betrat ich ebenso wie die anderen beiden das Gebäude und schaute mich vorerst etwas um, ehe ich durch ein leichtes Beugen eine Begrüßung symbolisierte. Wanderte mein Blick kurz darauf auch hinüber zu Liam, welchem ich zunickte. Es war sauber hier. SEHR sogar. Genauso, wie ich es mochte. Mich von den Frauen abgewandt, da ich sie nochmals angesehen hatte, blinzelte ich leicht und nickte ihm zu, sodass ich mich dann an Hotsuma wandte, welcher als einziger noch hier bei mir stand. ”Ich freu mich, dass du mitgekommen bist, auch wenn…”, ich schaute kurz auf die Uhr, wodurch ich für den ersten Moment etwas stockte. Der Unterricht würde schon bald losgehen! Daran hatte er überhaupt nicht gedacht. Aber ein Bad zuvor - bevor er in den Unterricht kommen würde, wäre durchaus angenehm. Den Arm wieder sinken lassend, blickte ich den Blonden erneut an, ”nur schnell“, meinte ich und lächelte entschuldigend, ”…wenn du zu spät kommen solltest, ist es meine Schuld. Entschuldige bitte.” Es war sichtlich kurz vor knapp. Aber würde es den Schülern wirklich schaden, wenn man ein paar Minuten später käme? Allerdings hatte ich nicht wirklich vor, zu spät zu kommen. Ich mochte so etwas nicht. Jedoch wollte ich nicht… ich hatte ihn endlich wieder gesehen. Und nun einfach so zu gehen, nachdem ich mich natürlich verabschieden würde, wäre auch nicht nett gewesen. So überlegte ich einen Moment fieberhaft, verzog auch mal nachdenklich das Gesicht, ehe ich den Blonden wieder ansah und etwas nickte. ”Nur ein bisschen“, murmelte ich, wandte mich dann aber schon von ihm ab und ging mir eine der Kabinen suchen, um mich für das große Bad fertig zumachen.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   Mi 2 März 2011 - 18:28

pp.: Unter der Brücke

Sie kamen also in Gemeinschaftsbad der Jungen an. Innerlich knurrte der Blonde immer noch. War es wirklich wegen Gilbert oder war er aus spontanem Interesse mitgekommen? Nun, die Frage stellte er sich wirklich. Gilbert hatte sein Taschentuch angenommen und sich etwas gesäubert. Wenigstens versuchte er sich vom Schlamm zu befreien. Hotsuma nickte nur und folgte schweigend weiter.

Liam erregte die Aufmerksamkeit der Leute an sich, weil er so dreckig war, Gilbert verbeugte sich, aus reiner Höflichkeit und Hotsuma nickte den Leuten nur zu. Liam war schnell verschwunden. Er verzichtete auf eine gemeinsame Umkleide, woraufhin der Dämon die Augenbraue zuckte. Er wollte gerade was erwidern, als Gilbert ihn ansprach. Dieser freute sich das Hotsuma mitgekommen war. Der Blonde lächelte nur. Vielleicht war er einfach nur deswegen mitgekommen, damit Gilbert glücklich war. „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich höre dir doch freiwillig zu.“ Schon wieder musste er über die Art des Engels schmunzeln. Er würde so oder so zu spät kommen. Warum auch immer. Er wusste es einfach. Und die Schüler mussten das dann einfach hinnehmen. Egal ob sie wollten oder nicht. Hotsuma wusste noch nicht mal, was er mit ihnen machen wollte. Spontanes handeln war seine Devise. So nickte er dem Engel zu und ging selbst in eine Umkleide. Er bleibt eine Weile dort stehen, ohne sich zu bewegen. Er war sich immer noch nicht wirklich sicher. Schließlich entschied er sich, sich doch umzuziehen. Immerhin war er schon da. So tat er es den anderen gleich und machte sich auf den Weg ins Bad, wo er auch Liam entdeckte.


Zuletzt von Hotsuma Renjou am Mo 7 März 2011 - 14:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   So 6 März 2011 - 19:19

out: sorry für die lange Wartezeit.~

Liam


Sie brauchten lange zum Umziehen, also schwamm ich ein wenig hin und her, auch wenn man auf diesem niedrigen Boden ja nicht untergehen konnte. Es störte sogar ein wenig beim Schwimmen. Ich seufzte, und schwamm zurück zum Beckenrand, dort wo man sich normalerweise aufhielt, da in der Mitte das alles viel wärmer war.

So interepretierte ich das zumindest. Woher sollte ich das wissen? In Italien waren Gemeinschaftsbäder nicht so üblich. Oder, ich hatte etwas verpasst...
Ich sah Hotsuma ins Bad kommen und lächelte, während ich das Gefühl hatte, Gilbert freute sich mehr darüber, dass er dabei war, als dass ich dabei war.
Dabei war ich derjenige, der das vorgeschlagen hatte. Machte ich alles falsch?
Ich lächelte weiter zu Hotsuma, um ein wenig psychoterror zu veranstalten. Entweder bildete ich mir das ein, oder er beabsichtigte das genauso. Ich ging immer davon aus, das andere Leute versuchten, Psychoterror zu veranstalten.
Warum auch nicht?
„Hm.“, begrüßte ich ihn und nickte, freundlich. Und versuchte nicht zu sehr zu starren. Mich ärgerte es ein wenig, nicht angehimmelt zu werden und auch nicht im Mittelpunkt zu stehen, auch wenn ich mich daran wohl gewöhnt haben sollte.
Frustriert analysierte ich, dass ich ein Einzelkind war, so ein ADS-Einzelkind. Oh gott.

Obwohl, mich hatten meine Eltern nie verwöhnt. Hätten sie auch nicht können. Oh, wie selbstironisch.
Ich tauchte mit dem Mund [also nicht mit dem ganzen Kopf] unter Wasser und blubberte ein wenig ins Bad. Aus purer Langeweile. Zugegeben, ich hatte mich noch nie lange nur mit einer Sache beschäftigen können.
Als ich wieder gerade stand, ragte mein Oberkörper aus dem Wasser.
Ehrlich gesagt fand ich den Gedanken daran, alleine mit Hotsuma hier auf Gilli zu warten nicht sehr schön. Musste ich mich mit ihm unterhalten? Wenn ja, worüber? Sag mal, waren die zusammen?
„Und wer sind sie?“, startete ich eine ganz unkonventionelle Konversation. Und wenn er mir nun seinen Namen nennen würde, würde ich, womöglich, verschwinden.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   So 6 März 2011 - 19:45

Nachdem ich meine Kabine betreten hatte, lehnte ich mich einen Moment an die Tür, um darüber nachzudenken, ob das hier auch alles mit rechten Dingen von statten ging. Das ich nicht träumte und plötzlich aufwachte, um feststellen zu dürfen, vielleicht irgendwo einfach umgekippt zu sein. Im Wald vielleicht, ohne es zu merken. So kniff ich mich unmittelbar in den Arm, um auch genau das herauszufinden und ich quiekte schlagartig auf, rieb mir schnelle etwas über die Stelle und konnte feststellen, dass das hier also doch kein Traum war. Es war alles real. Vorsichtig von der Tür abgestoßen, schritt ich nun auch langsam hinüber zur Bank und fing an, mich langsam zu entkleiden. Den Mantel an die Seite gelegt - der ja sowieso dreckig war, ich brauchte unbedingt frische Sachen - zog ich auch vorsichtig mein Hemd aus, was jedoch… nein, so ging das nicht. Meine Flügel~ Ich seufzte schwer fallend. Also, entweder, ich machte ein weiteres Hemd kaputt oder versuchte es so. War mir die zweite Methode auch lieber. Hielt ich mich daher auch an der Bank fest. Wenn ich ehrlich war, sogar recht steif und schloss die Augen. Sie für einen Moment zusammen gekniffen, quälte ich mich wieder dazu, sie im Rücken verschwinden zu lassen. Sie herauszuholen, war wesentlich angenehmer, als sie wieder verschwinden zu lassen. So brannte mir auch daraufhin dermaßen der Rücken, dass es mich auch wieder erschöpfte. Daher dauerte mein Erscheinen draußen bei ihnen auch bestimmt viel zu lange. Liebend gerne hätte ich es schneller von statten gehen lassen, aber das brachte mein Körper nicht zustande. Ich war froh, wenn ich ins Bett konnte, um mich zu regenerieren.

Nachdem ich auch die Pflaster nahe den Schulterblättern abgerissen hatte, um sie wegzuwerfen, schlang ich mir ein Handtuch um die Hüfte, sowie eines über den Oberkörper. Die Pflaster, die mich noch an die Wunden von Liam erinnerten, waren darunter schön sicher. So konnte ich auch verhindern, dass man meine strohdoofe Narbe auf der Brust sah und die kleinen Wunden am Rücken, durch meine Flügel. Das alles gut gemeistert. Bewegte ich mich nun auch hinüber zur Tür, wovor ich - bevor ich die Kabine verließ - wunderbar auf einem Stück Seife den Abflug auf den Boden vollzog und böse mit dem Hintern auf den Boden krachte, sowie dem Hinterkopf. Losgejammert, waren mir auch wieder Tränen in die Augenwinkel gerutscht, während ich mir etwas den Hinterkopf rieb. Doch ich kämpfte mich wieder auf, auch wenn die Tränen noch immer da waren. Aber es war an der Zeit, endlich bei ihnen aufzutauchen. Verließ ich damit nun wirklich die Kabine und machte mich zum Gemeinschaftsbad auf.

Bevor ich direkt bei ihnen angekommen war, hatte ich mir die Haare noch zu einem Pferdeschwanz gebunden gehabt, damit sie mir nicht unnötig ins Wasser fielen. Und es musste durchaus ulkig aussehen, wie ich da wie ein schon fast verstörtes Etwas stand und schüchtern zu ihnen hinüber sah. Vor allem weil… ”Reiß dich zusammen Gilbert! Sie sind Männer! Genauso wie du!, also auch freie… Ober…körper… ich schluckte etwas, näherte mich dann aber langsam. ”Es... uhm… hat etwas gedauert“, murmelte ich schließlich und strich mir einige knapp vorhandenen Haare hinters Ohr, ehe ich ein schlankes Bein hob, um langsam ins Wasser zu gleiten. Das auch mit dem zweiten getan, ließ ich meinen Körper nun vorsichtig nach und nach hinabsinken und endlich zu sitzen. Und trotz des ekligen Pochens und meiner Winkeltränen war es durchaus… angenehm.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   Mo 7 März 2011 - 14:32

Es war nicht zu übersehen, dass weder Liam noch Hotsuma ein wirkliches Interesse an einem Gespräch untereinander hatten. So nickte der Dämon einfach nur zurück und tat es dem anderen gleich. Das Wasser war angenehm, aber so richtig entspannen konnte er sich nicht. Wie denn auch? In wenigen Minuten begann der Unterricht und Hotsuma musste sich beeilen. Ein wenig schmunzelte er über die Situation. Dann musste er sich wohl ein Ziel setzen. Nach Hause eilen und sich umziehen. Das Feuer in der Wohnung musste er ebenfalls bändigen. Danach musste er wieder zur Schule und den Unterricht schmeißen. Im Grunde war das gar nicht so schwer. Immerhin war er ein Sportler und ein Dämon, also machte das nichts. Das Problem war nur, dass er am liebsten jetzt gehen würde anstatt hier im Wasser zu sitzen. Ein Dämon, ein Kater und ein Engel. Großartige Mischung. Mymy, dachte Hotsuma undschloss die Augen. Als er sie wieder öffnete, fragte er sich, ob er sich wirklich mit dem anderen unterhalten musste. Klar er mochte Gilbert, um nicht zusagen, dass der Kerl ihn einfach amüsierte. Aber wenn er sich auch noch mit seinem Lover unterhalten musste oder ihn mögen sollte, dann würden Köpfe rollen.

„Interessiert Sie das wirklich oder wollen Sie einfach nur die Stille unterbrechen“, fragte der Blonde und sah den anderen an. Gegenfragen waren dich was herrliches, oder nicht? Dann kam auch schon Gilbert und er sah, nun, eigenartig aus. Jedoch interessierte es den Blonden nicht wirklich, was gerade passiert war. Alle waren da und saßen im Wasser. Sollte er sich freuen oder wütend werden. Weder noch?! Die Stimmung war nicht gerade die beste und das machte den Dämonen etwas... nun ja. „Dann sind wir also vollzählig“, sagte er und schaute gelangweilt durch die Gegend. „Fünf Minuten“, murmelte er und bekam den Drang, alles hier in Schutt und Asche zu legen. Ein bisschen Feuer nur. Aber er hatte es Gilbert versprochen und auch sonst war es keine gute Idee als Lehrer ein Desaster zu veranstalten. So unterdrückte er ein Seufzen und sah kurz von Gilbert zu Liam. Danach schüttelte er leicht und kaum merklich den Kopf. Es war wirklich unfassbar – für ihn. Schließlich seufzte er doch und erhob sich langsam. „Ich wird schon mal vorgehen“, dann stieg er aus dem Wasser und sah beide noch mal an. „Lieber bin ich der Buhmann anstatt meine Schüler warten zu lassen. Ich hab noch einiges zu tun. Man sieht sich immer zweimal.“ Der letzte Satz war mehr für Liam bestimmt und so nickte er den beiden zu. Ein wenig tat es ihm leid. Gilbert hatte sich wohl gefreut, aber dem Dämonen war er lieber, jetzt zu gehen, als nachher wenn die Situation eskalieren würde. Dem Engel zu Liebe konnte er auch nicht bleiben. Er hatte ihm bis jetzt nur versprochen das Feuer zu unterlassen und das auch nur in seiner Gegenwart. Sich mit anderen unterhalten, die er höchstwahrscheinlich nicht leiden konnte, war nicht Teil der Abmachung.

In seiner Kabine angekommen zog er sich erst mal um. Es gab nettere Arten sich zu verabschieden, aber so ging es auch. Er war schließlich von Natur aus böse. Eigentlich. Aber nun gut. Jetzt musste er erst einmal nach Hause, dann würde er sich um den Rest kümmern. So verließ Hotsuma das Bad und blieb vor dem Badehaus kurz stehen. Er zündete sich eine Zigarette an und erwischte sich dabei, wie er sich nach Gilbert umsah. Schmunzelnd machte er sich auf den Weg zu seiner Wohnung. Er konnte doch nichts dafür, wenn er kein Feuerzeug dabei hatte. Jemand, der das Feuer so beherrschte wie er, braucht nun mal keines.

Tbc.: Hotsuma’s Feuerreich
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   Mo 7 März 2011 - 22:45

Liam

Woahwohaowhwoah.
War hier denn jetzt plötzlich jemand zum Arsch mutiert, von null auf hundert? Erstaunlich.
So, an sich hatte ich das noch nie in der Natur beobachten können. Aber das gab es anscheinend wirklich.
Doch ein wenig perplex starrte ich den blonden Kerl an, der eine Feindseligkeit nach der anderen ausspuckte, ohne wohl selbst zu wissen, was er da sagte.
Und überhaupt, was wollte... er..?
"Fünf Minuten?", fragte ich doch ein wenig verwundert. Wir saßen wohl nicht mal zwei Minuten lang hier drin.

Und was meinte er mit 'man sieht sich zweimal im Leben'? Tut mir leid, aber er war dumm. Oder sah das jemand anders?
Ich sah ihm dann doch ein wenig verstört nach, bevor ich wieder zurück zu Gilli sah.
"Er hat wohl seine Tage.", entschuldigte ich Hotsu's Verhalten [bevor sich Gilli noch die Schuld geben würde]. Nungut.
Doch etwas schüchtern sah ich zur Seite, und fand es schließlich doch nicht so scheiße von Hotsuma, dass er gegangen war. War nicht so, dass ich ihn vermissen würde. Wäre eher so, dass ich ihn nach dem Baden in seiner Kabine ermordet hätte.
Aber das musste ja nun auch niemand wissen.
Plötzlich doch bester Laune strahlte ich Gilli an, als ich ihn wieder anblickte. Und das lustige Zöpfchen, das er sich gemacht hatte.

"Das ist ja putzig.", meinte ich, weil mir nichts mehr einfiel. Außer Fragen, wieso Gilli sich bedeckte wie eine Frau in der Moschee.

Ein wenig ärgerlich schaute ich vor mich hin und überlegte,wie Engel ihre Flügel eigentlich so kompakt verstauen konnten.
"Du hast jetzt gleich Unterricht?", fragte ich dann Gilbert, ohne ihm in die Augen zu schauen. Ich konnte es grade echt nicht. Und wusste nicht, warum.
Ich hatte auch vergessen, ob ich ihn das schon gefragt hatte und ob ich eine Antwort bekommen hatte. Keine Ahnung, man.

Nervös plätscherte ich ihm Wasser, aus Panik, Gilli würde nun auch gehen wollen. Wahrscheinlich ja, denn alleine mit mir schien es ja keinen Spaß zu machen, oder so. Oder aus welchem Grund der blonde Kerl auch immer dabei hatte sein müssen.

"Ist das dein Freund?", fragte ich nun doch, ziemlich neutral, wie ich doch fand, schaute Gilli nun an. Reine Neugier.
Nicht, dass ich an ihm interessiert war. Wer wäre schon an einem interessiert, der so tollpatschig und irgendwie orientierungslos war? Wahrscheinlich nur orientierungslose und tollpatschige Leute wie ich. Ich seufzte und sah wieder weg.
Irgendwie wollte ich hier raus, in mein Bett. Hatte ich heute noch Unterricht? Ich hoffte, nicht.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   Mo 7 März 2011 - 23:07

Ich glaubte nicht lange zu sitzen, aber irgendwie hatte ich auch die Vermutung, dass das ganze hier nicht wirklich so eine gute Idee gewesen war. Vielleicht hätte ich doch von Anfang an nicht zu Hotsuma blicken sollen, um ihn damit irgendwie zu bitten, mitzukommen. Die dicke Luft die hier herrschte machte das Bad irgendwie nicht sonderlich erträglich, wie mir schien. Jedoch war es Hotsuma, der wieder aufstand, um zu gehen. Schob ich auch verwundert die Braue zusammen und wollte mich gerade dazu äußern, als es Liam schon tat, sodass ich ihn kurz ansah, dann aber wieder hinüber zur Tür blickte. Weg war er und sie waren wieder alleine. Nun… ganz allein? Und trotz, dass der Blonde weg war, schien sich die Luft zwischen uns auch nicht zu besser. Jedenfalls sprach weder er noch ich ein Wort und das gefiel mir nicht. Ich hatte schon bei Hotsuma so dermaßen geschwiegen und das wollte ich nicht unbedingt bei Liam. Leicht zu ihm geschielt, merkte ich, dass wir, beziehungsweise ich keinen Blickkontakt zu ihm aufgebaut bekam. So überlegte ich einen Moment schweigend, schaute dann aber wieder vor mich auf die Wasseroberfläche.

”Hm?“, sah ich nun doch wieder zu ihm und schielte leicht in eine Ecke, bis ich wieder ihn ansah. Und… ich durfte wieder in den Genuss seines Lächelns kommen, was mir… ja, ich lächelte auch. Auch wenn es nur kurz war. Denn als sich sein lächeln plötzlich wieder veränderte, konnte ich auch keinen weiteren Blickkontakt zu ihm aufbauen. Schon wieder nicht. So schaute ich auch wieder schweigend weiterhin aufs Wasser. ”Ja“, murmelte ich leise und zupfte unter Wasser etwas an dem voll gesogenem Handtuch herum, “Heilkunde“, steuerte ich bei, schaute erneut zu ihm, erhaschte dadurch aber auch keinen Blick seinerseits. So seufzte mein Wesen etwas und ich schaute erneut wo anders hin. Irgendwie störte mich das. Außerdem wusste ich ja nicht mal, was ich den Kindern beibringen sollte, wenn ich die Kunst des heilens heute nicht einmal mehr anwenden konnte. Noch immer war ich fertig vom heutigen Tage. Dabei war noch nicht mal allzu viel passiert. Ich schämte mich. Doch durch Liam kam ich schon wieder auf ganz andere Gedanken. Aber… bitte was?

”…F-freund?”, wiederholte ich fragend und blinzelte ihn einen Augenblick an, ehe mein Blick wieder geradeaus wanderte und ich darüber nachdachte. Doch lächelte ich daraufhin etwas unbeholfen und schüttelte schließlich leicht den Kopf. ”…nein“, antwortete ich schließlich und schob die Brauen etwas traurig zusammen, ”…eine Beziehung… so etwas passt nicht… zu…”, innerlich quengelte ich schon wieder herum. Nicht zu mir! Verflucht! NICHT ZU MIR! …ich wollte nicht, dass sich jemand auf jemanden wie mich… - nein. Ich war nicht gut darin, jemanden irgendwie… glücklich zu machen. Ich sah ja schon unbeholfen im Wasser herum und fing schon wieder an, mich bildlich aufzulösen. Und im Grunde… log ich mich selber an. Ich log, um andere zu schützen.

Vor mir zu schützen.

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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsbad der Jungen   Di 8 März 2011 - 0:10

Liam

Ich lauschte seinen Worten und schaute vor mich hin.
Eigentlich fand ich es ziemlich entspannend, hier zu sitzen. Und Gilbert ging nicht einfach.
Ja, das machte die Muskeln locker.
Ich wandte den Kopf zurück zu ihm, legte diesen schief und sah ihn augenbrauenhebend an.
"Ich meinte eigentlich, ob ihr befreundet seid."
Amüsiert schüttelte ich den Kopf, sah wieder geradeaus.
"Aber erzähl ruhig weiter.", ermutigte ich ihn, um nicht eine allzu fiese Situation daraus zu machen.

Naja, eigentlich war ja nichts dabei, zu sagen, ob man schwul oder hetero oder bisexuell war. Also, zumindest für mich. Aber ich nahm nicht einfach so an, dass das jedem so...egal?...war.
Oder redete Gilli einfach gerne und offen darüber? Er war doch mehr so der Schüchterling und überhaupt, ihn schien es auch gar nicht zu stören, dass wir uns geküsst hatten. Garhr.

Also mich störte es. Er sagte nichtmal was. Er schien das schon längst aus seinem Gehirn gebannt zu haben.
Angespannt starrte ich wieder vor mich hin und seufzte schließlich. Anstatt einfach nur vor sich hinzubrummeln sollte man soetwas auch ansprechen. So einfach. Frisch. Geraderaus.
"Also, du stehst auf Männer?", fragte ich. War ja nichts..dabei.

Nur, die Situation war komisch. Irgendwie. Zusammen, in dem Bad. Und so.
Ja, hm.
"Und wieso hast du zwei Handtücher an?"
Also, das war ja jetzt wirklich komisch. Ich musste unterdrückt grinsen, sah wieder zur Seite.
Die ganze Situation könnte auch in ganz schlechten Komödien vorkommen, oder?
"Und wieso sagst du eigentlich jetzt auch überhaupt nichts wegen dem Kuss?", fragte ich als nächstes, doch ein wenig ernster. Und irgendwie spürte ich selbst, dass das ein wenig zu viel war.
"Hau jetzt bloß nicht ab.", meinte ich anflugsweise lächelnd. Obwohl es mir fast lieber war, doch nicht darüber zu reden. Das war dann in diesem Männerbad ...schon etwas unangenehm.
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