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 Zimmer 109 - [unbewohnt]

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Leviathan
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BeitragThema: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Mo 17 Jan 2011 - 23:07

das Eingangsposting lautete :

Zimmer 109
Hier wohnen: ???




Das Zimmer ist auf der Fensterseite mit zwei Betten an der linken und rechten Wand, den dazugehörigen Nachtkästchen und einem kleinen Regal, das von beiden Mitbewohnern benützt werden darf, ausgestattet. Auf der Türseite befinden sich zwei Schreibtische mit Lampen und ein Kleiderschrank, um die Klamotten der Schüler aufzubewahren. An besonders heissen Tagen sorgt die im Zimmer eingebaute Klimaanlage für ausreichend Abkühlung. Die kürzlich neu gestrichenen, weissen Wände lassen den Raum besonders freundlich wirken.

Zustand des Zimmers: -
Dekoration: -
Lage des Zimmers


Zuletzt von Leviathan am Di 14 Apr 2015 - 0:09 bearbeitet; insgesamt 12-mal bearbeitet
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Kurya Kenichi
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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Sa 19 Jul 2014 - 11:55

Schwach musste der Dämon nur grinsen, ein wenig lachte er auch. Gänzlich schaffte er es einfach nicht, dass Lachen zu unterdrücken was sie mit ihrer Aussage vor ein paar Minuten provoziert hatte. Er als Vater? Weil er Zephyr zum einschlafen gebracht hatte? Wollte er überhaupt wissen, wie Calleigh auf diesen Gedanken kam? Nein, lieber wollte der Blonde dies wirklich nicht so ganz wissen. Die Gedanken anderer Menschen waren viel zu verworren als das man aus ihnen schlau werden könnte. Aber welcher Teufel sie auch immer dazu geritten hatte, so etwas zu sagen..er nahm es einfach mal als Kompliment auf. Immerhin..war es das ja auch irgendwie oder? Ein guter Vater zu sein, ja das wäre bestimmt ein Kompliment. Aber was bedeutete es, ein guter Vater zu sein? Sein eigener Vater hatte ihn verstoßen und zum Sterben zurück gelassen, seine kleine Schwester Jahre lang eingesperrt.. Dies war auf jeden Fall kein gutes Beispiel. Aber worüber dachte er da nach? Schwach schüttelte er bloß den Kopf bevor er wieder nur zu der Blondine sah. "Hier bleiben tu ich, weil Zephyr jetzt schläft und du nicht alleine mit ihm sein willst.", war die ernst gemeinte Antwort des Blonden auf ihre Frage. Langsam entfernte er auch wieder seine Hand von ihrem Kopf, jedenfalls nachdem sie dann auch seine Hand wieder losgelassen hatte. "Und wieso ich dir die ganze Zeit helfe? Keine Ahnung. Reflex?" Schwach kratzte er sich selbst am Hinterkopf. Na da hatte sie ihn aber erwischt, wusste der Dämon wirklich gar nicht so genau wieso er ihr eigentlich half. Einen wiedergutmachenden Gefallen ihrerseits erwartete er eigentlich nicht. Das Danke von ihrem Mund war schon mehr gewesen als er erwartet hatte..

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Calleigh Nathalja d'Eonan
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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Sa 19 Jul 2014 - 12:12

Warum blieb er? Und warum war sie erleichtert darüber gewesen, dass er blieb? Beides Fragen, auf die Calleigh keine Antwort kannte, doch sie hoffte, zumindest auf erstes eine Antwort zu erhalten. Er blieb, weil sie nicht allein mit Zephyr sein wollte. Seltsam, eigentlich, denn normalerweise hätte es ihn absolut nicht interessiert, was Calleigh wollte oder nicht wollte, im Gegenteil, normalerweise hätte er sie aus voller Absicht und ganz bewusst mit dem Wesen allein gelassen, einfach um sie zu ärgern und seinen Spaß zu haben. Doch er klang ehrlich, als würde er wirklich meinen was er sagte, was Calleigh doch verwunderte. Ebenso wie seine Antwort danach, die tatsächlich ebenso ernst klang, wenn auch etwas unsicher, da er scheinbar selbst keine Antwort parat hatte. »Aus Reflex?« Ja, die Antwort verwunderte sie, gab es doch eigentlich keinen Grund, wieso er es aus Reflex tun sollten. Sie kannten sich gerade einmal sechs Tage. Sie waren nicht zusammen und bisher hatte es eigentlich den Eindruck gemacht, als würden sie sich nicht einmal sonderlich mögen - auch wenn sie immer wieder ihre Zeit miteinander verbracht hatten. »Weißt du, als Cynthia mir erzählt hat, als welchen Menschen sie dich kennen gelernt hat, konnte ich das wirklich absolut nicht glauben. Du warst immer so anders..aber mittlerweile erkenne ich die Person, die sie beschrieben hat, doch irgendwie in dir wider.« sagte sie ruhig, eher vorsichtig, da sie keine Ahnung hatte, wie er darauf reagieren würde. Sie hatte ihm mehr oder weniger versprochen, keine persönlichen Fragen mehr zu stellen. Fiel das nun schon darunter? »Wieso bist du nicht schon von Anfang an so gewesen? Hier kennt dich niemand - kannte dich niemand - und es wusste auch keiner was du gemacht hast. Warum dich also als jemand ausgeben der du im Grunde gar nicht bist?« Es interessierte sie wirklich, warum er sich hinter dieser Fassade versteckt hatte, doch sie würde keine Antwort verlangen. Wenn er ihr keine geben wollte, war das eben so. Das würde sie ihm sicherlich nicht übel nehmen.

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Kurya Kenichi
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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Sa 19 Jul 2014 - 14:51

Das schwache Lächeln zierte weiterhin die Lippen des Dämons, auch als die Blondine wieder zu ihm sprach. Auch wenn er mehr ihren Hinterkopf zu Gesicht bekam als etwas anderes, so war "Blickkontakt" dennoch ein Muss. So etwas gehörte sich dann doch einfach. Ja, so sah selbst er das. "Du bist eine der wenigen die ich hier besser kenne.", antwortete er ihr leise. Aber was war das eigentlich für eine Antwort? Irgendwie..gar keine. Immerhin hatte sie so gesehen nichts wirklich mit ihrer Frage zu tun, oder? Aber andererseits war es eine ganz gute Antwort. Außer ihr kannte er kaum jemanden gut, die meisten hielten es nicht einmal ein paar Tage auf der Insel aus. Und er selbst? Er war in der letzten Zeit auch öfters mal abwesend gewesen, sonderlich viel Zeit um weitere neue Kontakte zu knüpfen blieb da auch nicht. Aber dies war nun mehr oder weniger egal, denn es spielte keine große Rolle. Aufmerksam horchte der Dämon nur den Worten von Calleigh während er neben ihr auf dem Bett saß. Als ihr Cynthia erzählt hatte? Im letzten Moment konnte er sich noch ein Seufzten verkneifen, aber auch wirklich nur im letzten Moment. Hatte das kleine Dummerchen etwa ununterbrochen von ihm herum geschwärmt? Oder hatte Calleigh sie einfach bloß geschickt ausgefragt? Beides war eine denkbare Möglichkeit, aber von seinen Gedankengängen sprach er keinen aus. Eher musste er nur wieder schwach grinsen als er zu dem Mädchen sah. "Und gefällt dir dieser Kurya nun besser?" Die selbe Frage hatte er ihr schon einmal am heutigen Tag gestellt, vielleicht viel ja die Antwort dieses mal anders aus? Er wartete gespannt darauf, aber da stellte sie ihm auch schon wieder die nächste Frage. Wieso er nicht von Anfang an so war, wie er nun war? Eine gute Frage, wobei er nur schwach grinsen musste. "Es wäre unpassend gewesen mit der Dienerschaft hier aufzutauchen. Also habe ich diese, aber auch mein wahres Ich, daheim gelassen." Vielleicht war sie ja mit dieser Antwort nun zufrieden. Immerhin sprachen sie ja schon wieder über ein Thema, welches er nach Möglichkeit vermeiden wollte eigentlich. Hatten sie nicht vor ein paar Stunden genau so etwas ausgemacht gehabt?

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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Sa 19 Jul 2014 - 17:47

Sie verstand nicht, worauf er mit seinem Satz hinaus wollte. Sie war eine der wenigen Personen, die er hier besser kannte. Zum einen überraschte es sie, dass das tatsächlich der Wahrheit entsprechen sollte, denn sie konnte es sich nicht vorstellen, dass er nicht auch zu anderen Personen Kontakt pflegte. Und gepflegt hatte, bevor er sie überhaupt kennen gelernt hatte. Immerhin war er schon länger auf dieser Schule als sie, da ging sie einfach davon aus, dass er irgendjemanden schon besser kennen sollte. Dem war offenbar nicht so. Zum anderen hatte sie absolut keine Ahnung, weshalb er ihr das mitgeteilt hatte. Sie hatte nicht danach gefragt, ihrer Meinung nach auch nichts gesagt, warum er ihr dies hätte mitteilen können, aber nun wusste sie es. Und damit fuhr sie fort, erklärte ihm, dass sie ihn nie wirklich gesehen hatte wie er wirklich zu sein schien, fragte sich im nächsten Moment jedoch, ob es klug gewesen war, zu erwähnen, was Cynthia ihr unter anderem erzählt hatte. Sie wusste, dass sie Kurya nicht von allem erzählt hatte. Sie konnte selbst entscheiden, was er erfuhr und was nicht. Aber was wusste er bereits? Im Augenblick spielte das keine wirkliche Rolle, zumal nun auch er ihr eine Frage stellte. Ob ihr dieser Kurya besser gefiel? Konnte man darauf denn wirklich eine Antwort geben, ohne gleich zu sagen, dass einer der beiden Persönlichkeiten absolut nicht positiv auf sie gewirkt hatte? Im Grunde war auch der andere nicht schlecht gewesen. Niemand war wirklich schlecht. Nur eben...gewöhnungsbedürftig. »Ich denke schon.« gab sie ihm schließlich die ehrliche Antwort, lächelte sogar leicht und dachte noch einmal selbst darüber nach. Man konnte nun sogar ein normales Gespräch mit ihm führen, ohne dass alles gleich ausartete oder in eine andere Richtung driftete. Und sie hatte nicht mehr das Gefühl, ausgenutzt zu werden. Nur blieb die Frage, warum er sich versteckt hatte. Und die Antwort folgte. Eine Antwort, mit der sie sogar etwas anfangen konnte und mit der sie sich - zumindest vorerst - zufrieden gab. Es ging ohnehin schon wieder zu weit in Persönliches hinein, da beschloss sie, es dabei zu belassen. »Ich verstehe.« sagte sie bloß noch, nicht sicher, ob sie wirklich verstand, denn man musste nicht sein wahres Ich an einem anderen Ort lassen, nur weil man es mit seinen Dienern genauso tat. Sie hatte ihr wahres Ich ja auch nicht zu Hause gelassen, als sie ihre Schwester verlassen hatte. Allerdings ging das zu weit in ein anderes Thema hinein, über das sie nun nicht weiter nachdenken wollte. Leider fiel ihr nichts mehr ein, über das sie sonst noch hätten reden können. Das Wetter? Schule? Nicht unbedingt Themen, über die es viel zu sagen gäbe. Also schwieg sie.

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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Sa 19 Jul 2014 - 19:17

Hatte er es erwartet, auf dieses "Geständnis" keine Antwort zu erhalten? In gewisser Weise schon, ja. Warum hatte er es eigentlich gesagt gehabt? Er kannte zwar einige Schüler, aber mit kaum einem machte er mehr als es nötig war. Und da war es dann doch wirklich so, dass er mit Calleigh den Großteil seiner Freizeit verbrachte. Das lag zwar zum Großteil nur daran, dass sie sich zufälligerweise immer nur dort aufhielt wo er war. Aber dennoch, die letzten Tage hatte er selbst am meisten Zeit mit der Blondine verbracht. Und das obwohl auch Kuraiko, Faiza und Cynthia hier waren. Aber spielte das eine wichtige Rolle? War das wichtig? Er bezweifelte dies. Schwach grinste er bloß zu ihr herunter - oder eher gesagt zu ihrem Hinterkopf - als sie zu ihm meinte das ihr der neue wohl wirklich besser gefiel. Ihre Antwort auf seine Aussage, wieso er sich am Anfang so sehr verstellt hatte, wirkte hingegen..weniger zufrieden. Als ob sie sich nicht unbedingt mit dieser Antwort zufrieden geben wollte oder sie einfach nicht verstand, aber dennoch nicht weiter nachfragen wollte. Ein Umstand, der Kurya ein schwaches Lächeln bescherte. Sie hielt sich also an den vereinbarten Deal, wunderbar. "Wie war's zuhause und wie geht's deiner kleinen Schwester?", fragte der Dämon sie nur. Ein wenig frech war das ganze ja schon ein wenig, sie durfte ihn nichts fragen was zu sehr an seine Persönlichkeit kratzte wohingegen er sie solche Sachen fragte. Da sie jedoch das Bild auf ihrem Nachttisch umgedreht hatte, bestand ja wiederum ein Grund zum Nachfragen. Hatte sie ihm denn nicht mal erzählt gehabt, dass sie ihre Schwester über alles liebte?

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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   So 20 Jul 2014 - 0:15

Langsam schloss sie ihre Augen, merkte sie doch, dass sie wirklich müde wurde - ob das nun an dem Flug hierher lag, an der späten Stunde oder aber daran, dass sie einiges an Blut verloren hatte und schon allein dadurch erschöpft war, konnte sie nicht genau bestimmen. Sie war einfach froh, liegen zu können, obgleich sie eigentlich in keine Traumwelt eintauchen wollte. Zu groß war die Angst, Bilder zu sehen die sie nicht sehen wollte, Dinge zu erleben, die sie sich wünschte, die aber nicht Real waren, was ihr spätestens dann mit voller Wucht bewusst werden würde, wenn sie die Augen aufschlug und in ihrem Zimmer erwachte. Da sollte es ihr eigentlich ganz gelegen kommen, dass Kurya sie nun seinerseits mit Fragen löcherte. Zugegebenermaßen waren es nicht viele Fragen, dafür jedoch eine, über die sie mit ihm eigentlich nicht unbedingt reden wollte. Warum hatte sie ihm vor sechs Tagen auch erzählt, dass sie eine Schwester hatte? Und dass die Beziehung zu jener von jeher immer gut gewesen war? Und warum durfte er ihr private Fragen stellen, sie jedoch nicht? Über all die Fragen dachte sie nicht weiter nach, dafür aber öffnete sie ihre Augen wieder und musste daran denken, wie sie in ihrem alten Haus angekommen war. Es dauerte wirklich sehr lange, bis Calleigh überhaupt zu einer Antwort ansetzte. »Sie war bei meiner besten Freundin, als ich dort ankam. Sie hat es zu Hause nicht ausgehalten, also ist sie rüber gegangen...« Sie machte eine Pause, überlegte, ob sie es ihm wirklich erzählen sollte und welchen Grund sie hatte es ihm mitzuteilen. Keinen. Es gab keinen und genauso wenig wie es sie etwas anging, was mit seiner Schwester war, hatte es ihn auch nichts anzugehen. »Meine Mutter war betrunken - nichts, was nicht selten passiert. Ich bin nicht da, um sie zu beschützen...aber sie hat mir gesagt, dass ich nicht bleiben soll. Sie käme allein klar, hat sie gesagt.« Calleigh atmete tief ein, bemüht, die aufkommenden Tränen zurück zu halten. »Ich bin gegangen, hab sie wieder allein gelassen...ich hätte sie mitnehmen müssen.« Die Schuldgefühle waren kaum zu überhören, ebenso wenig die Angst und Verzweiflung, die sie durchströmten. Warum hatte sie sie nicht einfach geschnappt und mit in dieses Waisenhaus gebracht? Callina hatte bleiben wollen. Sie wollte gar nicht weg und Calleigh konnte nicht verstehen wieso. Sie war machtlos, hatte sie wieder im Stich gelassen. Genauso wie ihr Vater, als er vor vielen Jahren gegangen war. Und wieso hatte sie es dem Blonden nun erzählt? Sie hatte keine Ahnung, zumal sie nicht einmal wirklich seine Frage beantwortet hatte. Doch irgendetwas an ihm musste sie dazu gebracht haben, ihm zumindest soweit Vertrauen entgegen zu bringen, als dass sie es ihm erzählen konnte. Sie wusste nur noch nicht genau was dieses etwas sein sollte.

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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Mo 21 Jul 2014 - 0:00

Mit der Zeit wurde es sogar schon noch Stiller im Raum als vorher schon. Schlummerte etwa die Blondine nun auch so langsam weg? Es dauerte, bis sie sich zu einer Antwort ringen konnte. Zeit, in der Kurya seinen Blick wieder zu dem schlafenden Shugo auf dem Nachbarbett hatte wandern lassen. Bloß um grinsend festzustellen, dass sich der kleine ein wenig in die Decke hinein gekrallt hatte und sich an sie kuschelte. Irgendwie war das ja schon ganz putzig. Als dann aber Calleigh ihm wieder antwortete, wandte er sein Augenmerk auch sofort wieder zu ihrem Hinterkopf. "Sag mal.." Mit ruhiger Stimme setzte der Blonde zu seiner nächsten Frage an, war er sich nicht sicher wie die Antwort ausfallen würde. "Ist deine Schwester eigentlich auch..naja, eine passende Schülerin für die Schule sag ich mal?" Schwach grinste er bloß kurz zu ihr herunter, bevor es sich nicht nehmen ließ ihre Haare ein wenig erneut zu durchwuscheln. Wieso er dies tat, wusste er selbst nicht so genau. Vielleicht einfach nur um sie zu ärgern? "Ich hab noch nie gesehen wie du dich mal verwandelt hast..wolltest du dich nicht mal in ein Kätzchen verwandeln?" Grinsend zwickte der Blonde sie einfach nur schwach in ihr rechtes Ohr. Nur weil sie so verletzt und wehrlos vor ihm lag und er ihr geholfen hatte, hieß das nicht das er sie nicht mehr ärgerte! Wer war er den..

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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Di 22 Jul 2014 - 12:42

Irgendwie hatte es überhaupt nichts gebracht, ihm ihre Sorge mitzuteilen und Calleigh fragte sich, warum sie es überhaupt getan hatte. Er sprach kein Wort über seine Familie, sie aber schon. Was hatte sie denn erwartet? Etwa Mitgefühl? Sie hätte sich gleich denken können, dass sie das von Kurya sicher nicht erwarten konnte, trotzdem hatte sie geglaubt, dass er eine andere Reaktion zeigte als die jetzige. Eine einzige Frage stellte er noch zu ihrer Schwester, bevor er auch schon damit fortfuhr, sie zu ärgern. Nicht ärgern lassen.. dachte sie bei sich, war mittlerweile aber schon nicht mehr traurig, sondern auch wieder genervt. »Sag ich dir wenn's dich auch wirklich interessiert.« gab sie ihm bloß als Antwort, bei der deutlich werden konnte, dass sie seine Reaktion nicht unbedingt als gut einstufte. Warum noch gleich hatte sie gewollt, dass er blieb? »Ich kann mich in vieles verwandeln, aber inwiefern passt das nun hier her?« fragte sie genervt, kurz davon sich aufzurichten und seine Hand wegzuschlagen, trotz der Schmerzen, die dann wahrscheinlich wieder auf sie zukommen würden. Man kannte sie als jemand sehr aufbrausenden, den man leicht ärgern konnte, wenn man wusste, wie und im Augenblick schaffte Kurya das wirklich ganz hervorragend. Konnte er nicht wenigstens ein bisschen Rücksicht nehmen? Nein, natürlich nicht, das passte eben doch nicht zu ihm. Seltsam, soeben noch hatte Calleigh behauptet, er wäre anders, als sie ihn bisher kennen gelernt hatte, im Augenblick sah sie davon aber nur wenig.

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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Mi 23 Jul 2014 - 3:22

First Post
Mit einem müden Blick ging ich auf mein Zimmer und klopfte zweimal leise und langsam an der Tür, die mit der Aufschrift "109" gezeichnet war. Sie erinnerte mich ein wenig an meine Zimmertür, mit ihren Kratzern und dem veralteten Türknauf. Ich gähnte einmal ausgiebig, streckte mich lange und beschloss nach unendlichen Minuten voller Geduld, meine Zimmertür einfach aufzuschließen. Den Schlüssel habe ich ja nicht umsonst bekommen.. Als ich eintrat, bemerkte ich sofort die grellen Lichter über mir, die mir meine Müdigkeit nicht nahmen, sondern eher noch mehr zum Vorschein brachten. Ich versuchte sie gekonnt zu ignorieren und ließ mich vorerst auf meinem Bett nieder. Langsam schloss ich meine Augen und seufzte erschöpft. Heute war ein langer Tag, ich war den ganzen Abend draußen und habe ein wenig Sport getrieben. Hätte nie gedacht, dass wenig Anstrengung über 2 Stunden andauern konnte. Aber was tat man nicht alles für ein Workout, Sport in der Nacht machte sowieso am meisten Spaß und motivierte mich mehr, als ihn tagsüber zu treiben. Mein Körper schmiss sich schnell ins Bett und mein Gesicht sackte in das kuschelige Kissen. Herrlich!, dachte ich mir und grinste zufrieden. Doch nach etlichen Minuten, bemerkte ich, dass ich nicht alleine im Raum war. Ich öffnete meine kristallblauen Augen schlagartig und hörte zwei Gestalten miteinander kommunizieren. Zwei? Ich dachte ich hätte nur eine Genossin..?, fragte ich mich im Kopf verwirrt, stand von meinem Bett auf und betrachtete die Person vor mir neugierig. Silbernes Haar, grüne Augen. Seltsame Kombination, für mich jedenfalls. Als ich mir die Statur des Wesens anschaute, erkannte ich, dass es ein Mann war. Ein Mann im Mädchentrakt?! Der hat doch hier nichts verloren!, meine Mimik veränderte sich nach Sekunden von neugierig zu böse. "Was hat ein Junge wie du, hier verloren? Siehst du nicht, dass das hier ein Mädchenzimmer ist und du ein Männlein bist?", ich schüttelte den Kopf und seufzte schlussendlich. Ich war gerade viel zu müde, um mich aufzuregen. Der Typ hatte Glück, mich in dem Moment nicht stark verägern zu können. Sonst hätts Schellen gegeben. Ich gähnte herzhaft und ließ mich wieder auf meinem Bett fallen. Sollte er doch tun, was er wollte, anscheinend wollte er sich das Mädchen mit den Rapunzelhaaren krallen. Solange er nichts von mir möchte, ist alles paletti. Mit diesem Gedanken schloss ich meine Augen, und ruhte mich aus.
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Kurya Kenichi
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BeitragThema: Re: Zimmer 109 - [unbewohnt]   Mi 23 Jul 2014 - 21:24

OUT: Also normalerweise fragt man ja nach, bevor man sich in nen laufendes Play dazu postet. Eigenes Zimmer hin oder her..


Erneut zwickte der Blonde ihr bloß in eins ihrer Ohre. Wieso? Einfach weil er es konnte! Musste denn jede Tätigkeit immer ein bestimmtes Ziel haben? Manchmal tat man halt einfach Sachen, weil man sie tun konnte. Aber schon von ihrer ersten Antwort konnte er ganz klar bemerken, dass sie weniger zufrieden darüber war das er alles was sie sagte wohl ignorierte. Eigentlich war dem ja gar nicht so gewesen, aber im Nachhinein konnte er sie dann schon verstehen. Dabei wollte er bloß wissen, ob ihre Schwester "ebenso besonders" begabt war wie sie, was einen Aufenthalt hier ermöglicht hätte. "Wenn es mich nicht interessieren würde, würd ich nicht fragen.", war bloß die Antwort des Dämons. Aber weiter konnten sie das Gespräch auch gar nicht mehr führen, kam sogleich auch schon ein weiteres Mädchen einfach in das Zimmer herein. Hatte sie geklopft? Er hatte jedenfalls keins hören können. Aber das sich die Person nicht mal die Mühe machte sie zu begrüßen - oder auch nur anzusehen - sprach eigentlich schon Bände. Na da hatte Calleigh ja genau die richtige Zimmernachbarin bekommen. Noch eine eingebildete Zicke an der Schule, wuhu. Vielleicht war sie aber auch einfach nur erschöpft? Etwas was gut möglich sein könnte, schmiss sie sich ohne weiter darauf zu achten einfach auf das vermeintlich leere Bett. Schwach verzog Kurya bloß schmerzhaft die Mundwinkel, aber nicht etwa weil es ihm weh getan hatte. Jedoch hatte sich Zephyr in das Bett gelegt gehabt..weißes Fell auf weißer Bettwäsche, dazu eine übermüdete Schülerin welche nicht so recht acht gab? Das tat dann irgendwie der Seele des Blonden weh, quiekte das kleine Fellknäuel auch nur sogleich schmerzhaft auf. Kurya konnte dies nur zu gut nachvollziehen, selbst wenn das Mädchen schlank aussah so wog sie mehr als der kleine Zephyr.. Wütend schrie der kleine nur, meckerte das Mädchen an und fluchte auf Teufel komm raus. Jaja, wenn man ihn so unsanft aufweckte, dann konnte selbst das süße Tierchen wütend werden. "Zephyr, halt! Lass sie!" Eindringlich richtete der Dämon seine Stimme an das kleine Wesen, welcher rumorend dann auch wieder die Pfoten senkte. Das Calleigh's neue Zimmernachbarin anscheinend erst dann von den anderen Personen hier im Raum Kenntnis nahm, überraschte den Blonden dann doch ein wenig. Wie konnte man nur so egozentrisch sein? "Dich davor bewahren das dein hübsches Gesicht zerfetzt wird, bitteschön habe ich doch gern gemacht." Der Dämon seufzte nur schwer während er sich von der Bettkante Calleigh's erhob und den kleinen Shugo auf den Arm nahm. Nicht etwa um ihn wieder zum schlafen zu bringen oder ihn zu beruhigen. Einzig und alleine deswegen, weil er nicht darauf aus war der Schule erklären zu müssen wieso eine neue Schülerin tiefe Kratzwunden aufwies. Sanft streichelte er bloß über den Kopf des pelzigen Lebewesens während er zu der ersten Blondine im Raum sah. "Sorry, aber ich werde gerade rausgeschmissen. Lass dir von Prinzesslinchen morgen den Verband wechseln." Mit den Worten setzte er Zephyr wieder auf den Boden und ging zur Tür. Zwar fauchte das kleine Wesen mit dem weißen Fell nicht mehr, aber dennoch sah es bedrohlich und wütend zu dem Mädchen hoch was ihm so sehr weh getan hatte. Aber als dann Kurya die Tür öffnete und auf den Gang trat, machte sich der Shugo einfach unsichtbar..


TBC: Zimmer 01 - Kurya Kenichi

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