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 Zimmer 107 - [unbewohnt]

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BeitragThema: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Mo 17 Jan 2011 - 23:04

Zimmer 107
Hier wohnen: ???




Das Zimmer ist auf der Fensterseite mit zwei Betten an der linken und rechten Wand, den dazugehörigen Nachtkästchen und einem kleinen Regal, das von beiden Mitbewohnern benützt werden darf, ausgestattet. Auf der Türseite befinden sich zwei Schreibtische mit Lampen und ein Kleiderschrank, um die Klamotten der Schüler aufzubewahren. An besonders heissen Tagen sorgt die im Zimmer eingebaute Klimaanlage für ausreichend Abkühlung. Die kürzlich neu gestrichenen, weissen Wände lassen den Raum besonders freundlich wirken.

Zustand des Zimmers: -
Dekoration: -
Lage des Zimmers


Zuletzt von Leviathan am Mo 9 Feb 2015 - 15:29 bearbeitet; insgesamt 15-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Fr 8 Apr 2011 - 22:11

pp: RPG-Einstieg

Unauffällig und unbemerkt hatte sich die kleine Silhouette durch den Gang fortbewegt, stets darauf bedacht von niemanden gesehen zu werden, denn angesprochen werden, war das letzte was sie wollte. Obwohl es nur wenige Stunden waren, die sie von ihrem geliebten Vormund trennten, spürte sie ein klaffendes Loch in ihrem Herz und wüsste sie es nicht besser, hätte sie schwören können, dass ihre Brust vollkommen durchstochen wäre – durchbohrt durch den unerträglichen Schmerz und die Angst allein zu sein. Den Blick streng auf ihre Füße fixiert setzte sie einen vor den anderen, bis sie endlich vor ihrer Zimmertür stand – ob sich jemand darin befand war ihr noch schleierhaft, doch insgeheim hoffte sie, dass sie keine Zimmergenossin hatte. Sie brauchte und allem vor wollte sie niemanden hier haben. Kaum hatte sie den Schlüssel in der Hand fand dieser schnell seinen Weg ins Schlüsselloch, damit Yui in ihre neuen vier Wände flüchten konnte. Erst als die Tür ins Schloss fiel, konnte der Mischling aufatmen. Sie hatte es geschafft. Endlich. In kleinen flüssigen Schritten trat sie ans Bett den Koffer achtlos auf das jenes fallen lassend, gequält quietschte das Möbelstück kurz auf, bevor sich die junge Frau ebenfalls darauf niederließ. Es war gewöhnungsbedürftig, besonders wenn sie daran dachte, dass sie die Räumlichkeit vielleicht mit jemandem zu teilen hatte – nicht, dass die Arisako egoistisch oder gierig wäre, doch ein Mitbewohnerin hieß kennenlernen und kennenlernen bedeutete irgendwann zu vergessen.
Seufzend richtete sie ihr Augenpaar aus dem Fenster, fixierte einen Punkt in der Ferne – der Himmel war klar und die Sonne belächelte die Welt mit ihren warmen Strahlen, dennoch wurde sie das Gefühl von Heimweh nicht los. Nie in ihrem Leben hatte sie sich von jemanden getrennt, stets war er an ihrer Seite gewesen. Er war die einzige Person, die ihr geblieben war. Ihr Himura-san. Sie wandte sich von der Scheibe ab, suchte etwas in ihrer Handtasche, welche mit den wichtigsten Dingen gefüllt war; unteranderem auch mit ihrem Tagebuch und fischte dieses heraus. Sanft beinahe schon zärtlich schlug sie ihr Gedächtnis auf, eine Seite nach der anderen umblätternd, bis sie die gesuchte erreichte. Schnell einen Kugelschreiber zwischen die flinken Finger geschlossen, setzte sie auch zum Satz an.
    „Vom heutigen zum morgigen Ich,
    es ist eigenartig und ungewohnt von Himura-san getrennt zu sein. Das leere Gefühl und der pochende Schmerz im Brustkorb, zeigen mir nur, wie sehr ich ihn vermisse und ins geheim stellt sich mir die Frage: Werde ich ihn je wiedersehen? Ich zweifle nicht daran – oder etwa doch? Ich werde ihm wohl heute Abend einen Brief schreiben und dir mehr erzählen, sobald ich mich etwas umgesehen habe. Auch wenn es mir widerstrebt mich durch die Gänge zu schleichen, aber irgendwoher muss ich ja erfahren, wie mein neues Zuhause aussieht…“

Einen Herzschlag später befand sich das Büchlein, sicher verschlossen, auf dem Schreibtisch wieder, ehe sich die junge Frau, nur kurz über die Haare strich, prüfte ob ihr Pony auch wirklich über dem Auge saß, um zu verhindern, dass jemand die unterschiedlichen Farben entdeckte. Als sie hierher kam schienen die Flure wie verlassen, niemand hatte sie entdeckt, vielleicht war das Glück erneut auf ihrer Seite. Nur eine kleine Erkundungstour war geplant und nicht mehr. In einem Sekundenbruchteil, eine Zeitspanne viel zu kurz um bemerkt zu werden, war sie schon aus ihrem Zimmer herausgetreten, prüfte die Einsamkeit, bevor sie den ersten Schritt wagte alleine klar zu kommen. Doch noch brodelte in ihrem Inneren, gleich wie einem aktiven Vulkan, jener jede Sekunde ausbrechen konnte, große Zweifel, welche sie verunsicherten und angreifbar machten. … das wird sich alles fügen. Hoffentlich.

tbc: Außerhalb - Alter Spielplatz
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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Fr 24 Jun 2011 - 22:58

Auf ihre Frage wie lange Lilian schon hier war, bekam sie eine etwas verwirrende Antwort. Es stand fest: Der Engel war deutlich länger als sie hier, aber erst seit dem heutigen Tag wieder richtig Anwesend. Wie meinte sie das? Eine genauere Erläuterung bekam sie nicht, jedoch wollte sie nicht einhacken und Fragen, ob sie es ihr nicht erklären könnte, offenbar war es eine unangenehme Erinnerung, weshalb sie darauf verzichtete und ihre Neugierde herunterschluckte. Lieber an der eigenen Neugier ersticken, als jemanden mit Fragen verletzen. Sie verblieb weiterhin stumm, als wäre sie nichts weiter als Dekoration und ließ die Weißhaarige reden ihren Blick nicht vom Ende des Gangs abwendend. Erst als die Floskel „Zeit“ fiel, horchte Yui auf. Ihr Blick wanderte kurz gen Boden, bevor sie ruhig das sichtbare Auge schloss, um es im nächsten Moment wieder zu öffnen, da ihre Begleitung ankündigte, dass sie ihr Zimmer erreicht hatten. Anstatt sich darüber zu freuen, reagierte die Arisako erst gar nicht, denn ihr Geist hatte sich auf das eine Wort fixierte. Lil sprach davon, dass die Zeit hier anders verging, als an einem anderen Ort – wie fühlte sich so etwas an? Es war wie ein Schlag ins Gesicht, jedoch konnte die Kleine nichts dafür, immerhin wusste sie nicht, dass für die Dämonin vor fünf Jahren eben die Zeit, die anders verging, stehen geblieben war. Obgleich sich ihre Hand im selben Moment an die Tür gelegt hatte, wirkte sie etwas geistesabwesend, als wäre sie nicht in dieser Dimension. Gibt es Zeit überhaupt? Nachdenklich legte sich auch ihre Linke auf die Türklinke, ehe sie immer noch abwesend feststellte, dass die Tür verschlossen war – somit war ihre Zimmergenossin nicht anwesend oder gar nicht aufgetaucht. Wenn es die Zeit nicht gab, wie konnte sie sich den Tag-und-Nachtzyklus erklären? Wach auf, zwei Worte, die in ihrem Kopf donnerten und sie zurück in die Welt zu Lilian schickten. Wie lange war sie regungslos verharrt? Hoffentlich dachte sich der Engel nichts dabei, doch begleitete man den Mischling musste man damit rechnen, dass sie den Großteil mit ihren Gedanken woanders war – eine Eigenschaft, die sie durchaus zu einer ertragbaren Gesellschaft machte. Seufzend lösten sich ihre Hände und wanderten zu ihrem rechten Ohr um den Schlüssel von seinem Dienst als Schmuckstück abzulösen. Das Schloss gab nur kurz ein Geräusch von sich und die Tür stand offen. Etwas verwirrt sah sie in den Raum, richtete ihr Augenmerk jedoch sofort auf den Schreibtisch auf dem ihr Tagebuch unberührt lag. Zum Glück. „Komm doch rein“, lud sie Lilian ein das Haupt neckisch schief gelegt. Yui hätte nichts gegen etwas Gesellschaft – allein wollte sie noch nicht sein, vor allem nicht jetzt wo das Mädchen mit dem sie das Zimmer teilte, nicht aufgetaucht war. Schweigend ließ sie sich auf ihrem Bett nieder, begrüßte den weichen Untergrund, der im Vergleich zur Spielplatzbank und dem dauernden Stehen deutlich angenehmer war. Die zierlichen Hände lösten sich nur widerwillig vom Büchlein und legten sich auf ihren Schoss, ehe sie ineinander gefaltet wurden. Ihr Blick wanderte zur Kleinen – wollte sie denn nicht reinkommen? „Möchtest du nicht reinkommen?“ Die melodische Stimme war eine Nuance höher geworden, um die Unsicherheit – ob es denn nicht viel zu schnell ging mit dem Vertrauen – zu vertuschen, jedoch scheiterte die Waise daran, dass sie eine grauenhafte Lügnerin war. Trotz allem nahm sie ihre Einladung nicht zurück, im Gegenteil sie wartete darauf, dass sie sich endlich zu ihr gesellen würde.
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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Sa 25 Jun 2011 - 0:51

Besonders fest schien es das Mädchen nicht gerade in dieser Welt zu halten. Erneut schien sie völlig losgelöst dahin zu driften, hielt Geistes abwesend die Klinge ihrer Türe in der Hand und mit den Gedanken fern dieser Unterhaltung. Die Enjeru selbst war sich nicht ganz sicher, ob sie dies eher Besorgnis erregend finden soll, oder ob es einfach an ihr seltsamen Art lag. Immerhin war sie der Frage vorhin ausgewichen und hatte sich Mühe gegeben sich nirgends hinein zu reden, und Yui hatte ihr einen besonders großen Gefallen getan, indem sie nicht noch weiter nach hackte und mit Gewalt versucht hatte heraus zu finden, was nun diese seltsame Antwort bedeuten sollte. Dennoch machte sie dies etwas fertig, auch auch Lilian hatte nicht das Verlangen danach zu Fragen, denn in ihren Augen wirkte es schlichtweg einfach falsch, ihr jetzt schon bereits so auf den Zahn zu fühlen. Vielleicht war sie einfach nur Müde gewesen und wollte etwas Ruhe. Immerhin war es schon Spät, und irgendwie hatte sie vorhin schon so gewirkt, als hätte ihr irgendetwas auf den Magen geschlagen. Daher entglitt der weißhaarigen auch ein verwunderter Blick in Richtung der Mischlingsdame, als sich diese in ihr Zimmer begab und sie einlud noch hinein zu kommen. Ihre Zimmergenossin war noch nicht zu sehen, und alleine wieder im Gang zu hocken um der Musik zu lauschen war in Anbetracht dieses Angebotes auch keine wirkliche Option, die sie wagte zu erwähnen. Immerhin gab ihr dies gerade die Möglichkeit jenen Abend mit Gesellschaft zu verbringen, und alles war besser als zurück zu kehren. So in ihren Gedanken versunken hatte sie gar nicht bemerkt, wie sie noch immer vor der Türe stand, den Blick verdutzt und die Hand um den Bleistift geschlingt, welcher noch immer in dieser ruhte. Erneut riss die sanfte Stimme der Arisako sie aus ihren Gedanken. War sie etwa verunsichert? Milde lächelnd überwand sie die Türschwelle, nickte noch etwas verwirrt und schloss leise die Tür wieder hinter sich. „Doch, doch.“, antwortete sie etwas Kleinlaut auf die erneute Frage Yui's. Allein schon die Zurückhaltung des Engels verbat ihr irgendwie einfach in dieses Zimmer zu stürmen, und noch wirkte es in ihrem geknechteten Geist viel zu surreal, als dass sie es wirklich glauben konnte so nett behandelt zu werden. In letzter Zeit geschahen einige Dinge, welche sie beim besten Willen nicht zu verstehen mochte. Nicht, dass ihr Hirn von der Leistung dazu nicht im Stande war, es war eher ihre Seele die sich dagegen zu wehren schien, aus Angst, erneut schwer verletzt zu werden. Denn noch immer saßen die Vorhandenen Narben zu tief, als dass sie neue verkraften würde. Doch nun war sie im Zimmer angekommen, lehnte an der Tür, mit den Händen hinter ihrem Rücken und betrachtete die Dunkelhaarige, welche mit den Fingern an einem kleinen Büchlein hing, welches auf dem Tisch ruhte, ehe sie ihre zierlichen Pranken in ihren Schoss legte. Sie saß, während Lilian selbst noch immer an der Tür stand. Ihr Blick hatte sich mittlerweile auf den Boden gerichtet, da sie selbst nicht den Anschein erwecken wollte, das Mädchen an zu starren. Die Stille wurde unerträglich, beinahe nahm es ihr die Luft, ehe sie die Stimme erhob um das dunkle aus ihrer Seele zu erschlagen. Auch Yui wirkte, als könnte sie eine kleine Ablenkung gebrauchen. „Wie bist du eigentlich hier her geraten?“, begann sie plötzlich, ehe sie bemerkte, dass ihre Wortwahl nicht unbedingt sehr gut gewählt gewesen war, weshalb sie sich plötzlich von der Tür ab sties, die Hände hob und einen Reuevoll Ton anschlug. „Tschuldige, so.. so war das nicht gemeint.“, traurig klang die helle Stimme des kleinen Geschöpfes, da ihre Absichten wirklich nicht Böse, oder Gemein gewesen waren. Nur hielt sich der Kontakt mit Menschen in Grenzen, weshalb sie gerade in solchen Momenten, wo jemand solch eine Güte ihr gegenüber zeigte, sie völlig überforderten. Verlegen kratzte sie sich daher den weißen Schopf, ehe sie sich vorsichtig einen der Stühle griff, ihn herum drehte und sich verkehrt herum auf eben jenen fallen ließ, und ihre Arme auf die vor ihr liegende Lehne ab stützte und sich kurz darauf die müden Augen rieb. „Ich mein. Warum du hier bist. Es ist mitten im Schuljahr, und die meisten die her kommen, kommen zum Beginn eines Schuljahres. Also.. wenn du nicht drüber reden magst, kann ich dich verstehen, ich möchte nicht unhöflich wirken. Nur.. diese Stille. Die macht mir Angst.“, murmelte sie verlegen, während sie ihre gelben Seelenspiegel kaum mehr auf der Arisako halten konnte. Es hatte sie viel Mut gekostet, ihr ehrlich zu gestehen dass sie etwas Angst gehabt hatte, aber vielleicht war es eine Chance hier jemanden zu finden, der ihr ähnelte und nicht versuchte ihr das Leben auf dieser Schule zur Hölle zu machen. Einfach jemanden, der nur nett war, mehr nicht, und diese Chance wollte sich das Mädchen nur ein einziges Mal in ihrem Leben nicht gleich wieder durch ihren verkommenen Charakter verbauen. Nur ein einziges Mal..
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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Fr 1 Jul 2011 - 22:28

Ein flüchtiges Lächeln huschte über ihre sanften Gesichtszüge, als die Kleine sich doch dazu entschied einzutreten – obgleich es etwas dauerte, bis sie sich endlich setzte. Die eingetretene Stille herrschte nur kurz, kürzer als das Leben einer Eintagsfliege, doch dieses Mal war es Lilian, welche die Ruhe durchbrach mit einer durchaus gerechtfertigten Frage. Yui hätte auch darauf geantwortet, würde sie das Verhalten des jungen Dings sie nur nicht so verwirren. Sie sah keinen Grund für eine Entschuldigung, weshalb sie nicht verstand. Der Redefluss war bei der Weißhaarigen offenbar gelöst, denn kaum hatte sie sich bei ihr entschuldigt, formulierte sie die Frage erneut mit einigen Details geschmückt. Sie hatte ihr Haupt schief gelegt, denn Engel innig während sie sprach beobachtend, bevor ihre rechte blitzschnell nach vorne schnellte den Anschein machte, sie attackieren zu wollen, sich jedoch letztendlich im weißen Schopf Lilians widerfand. Es war eine liebe Geste, ein zärtliches über den Kopf streichen, um Sicherheit zu spenden – dabei dachte sie immer, dass sie so etwas brauchte. „Du brauchst keine Angst haben“, flüsterte sie, bevor sich ein ehrliches Lächeln auf ihre Lippen legte, „Du bist nicht allein.“ Was die Dämonin damit meinte, wusste sie selbst nicht, doch auf eine Art und Weise fühlte sie sich dazu verpflichtet dem kleinen Wesen vor sich Sicherheit zu spenden. Vielleicht war es die traurige Aura, welche Lil umgab, trotz ihres Engeldaseins, die sie dazu trieb so zu handeln. Die Arisako musste gestehen: Es fühlte sich gut an ein einziges Mal die Starke für jemand anderes zu sein, obgleich sie wusste, dass sie selbst eine tief in ihrem Inneren verankerte Angst besaß. „Und bitte“, begann sie die zierliche Hand zurückziehend, „entschuldige dich nicht, wenn es keinen Grund dafür gibt, ja?“ Der Blick aus dem rubinroten Auge wanderte erneut zu ihrem Büchlein, vom Büchlein zur Uhr auf dem Tisch, bevor sie es sich griff. Es war spät und wenn sie sich noch daran erinnern wollte, was sie heute alles erlebt, wen sie alles kennengelernt hatte, musste sie mit dem schreiben beginnen. Doch sie konnte den Engel nicht ignorieren, wobei dieser ja schon einzuschlafen drohte. „Mein Vormund musste weg und da ich auf jemanden angewiesen bin, wurde ich hierher gebracht“, erklärte sie kurz und knapp, wirkte dabei jedoch nicht forsch oder genervt, sondern ruhig ohne irgendwelche Hintergedanken. Die Finger strichen über die Seiten ihres Gedächtnisses, bevor es aufgeschlagen wurde und die Hand mit dem Stift von Zeile zu Zeile sprang. Zunächst begann sie mit ihrer ersten Bekanntschaft: Mathéo Tristam. Er war die einzige Person bei welcher sie die meisten Notizen zu fertigen hatte – die anderen kannte sie kaum. Schon bald fanden sich Name, Alter, geschätze Größe, Fähigkeiten und die wichtigsten Merkmale auf dem Blatt wieder, bevor Yui sich daran machte eine bildhafte Darstellung des Burschen zu zeichnen. Was heraus kam war mehr ein Chibi, als ein richtiges Potrait, aber das genügte ihr. Auch das Ereignis mit dem Grüppchen, ihre Wut, ihr Ausraster, die Tränen auf dem Spielplatz, das Gespräch wurde niedergeschrieben, auch Hayato, Liz und Shay bekamen einen eigenen Eintrag, bevor sich ihr Blick wieder hob und die müde Lilian fixierte. „Es stört dich hoffentlich nicht, dass ich schreibe?“, erkundigte sie sich zunächst mit gedämpfter Stimme, um die Weißhaarige nicht vollständig aus dem Halbschlaf zu reißen. „Wenn du möchtest kannst du dich ruhig hinlegen, Lil.“ Das Angebot war für die Schwarzhaarige selbstverständlich, immerhin wollte sie das Mädchen nicht vom Schlafen abhalten und wenn sie Angst hatte, konnte sie ruhig hier bleiben, das wäre der Dämonin auch recht – ihre Zimmergenossin wirkte sowieso wie verschollen. Der Engel bekam eine Seite geschenkt, wobei sie hier das Bild ausließ, warum wusste sie selbst nicht, doch um nicht unhöflich zu wirken, wollte sie ihr Schreiben beenden und sich wieder der neuen Bekanntschaft widmen. Das Tagebuch wurde laut zugeklappt, nachdem sie den letzten Satz gelesen hatte, und verriegelt, bevor es erneut auf den Tisch gelegt wurde. Zugebener maßen wusste Yui nicht was sie sagen sollte, weshalb sie beschloss auf das „erst seit heute wieder hier“, jenes zuvor gefallen war, einzugehen. „Was meintest du eigentlich mit.. du bist erst seit heute wieder hier? Falls ich fragen darf..“ Gegen Ende des Satzes wurde sie eine Nuance leiser, denn erst jetzt registrierte sie, dass es vielleicht etwas unangenehmes sein konnte, was sie überhaupt nichts anging. Erst denken, dann reden Yui... – „Das war nie einer deiner Stärken“, scherzte das Chaos, als nur noch das gleichmäßige Atmen beider Mädchen zu hören war.

Out: Nix großes und nicht korrektur gelesen, falls Fehler vorhanden sind, verzeih mir, Liebes. :D
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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Sa 2 Jul 2011 - 12:35

Überrascht weiteten sich die gelben Augen, als die Hand der Arisako nach vorne schnellte. Bewegen konnte sie sich nicht mehr, war der Handlung der Schülerin also Schutzlos ausgeliefert, obgleich die Geste, welche sie damit auslöste eigentlich eine friedlich gewesen war. Nicht, dass die Schwarzhaarige ausgehen hatte wie jemand er gern um sich schlug, hatte die Enjeru doch einfach schlichtweg das vertrauen in die Menschheit verloren. Dennoch war sie positiv überrascht, dass sich plötzlich die Pranke auf ihrem weißen Schopf wiederfand, und sanft darüber strich, und keines Wegs Grob zu ihr gewesen war. Die letzte Hand, welche sich ihr Näherte war die, die sie schlug, daher erwischte sie sich auch, wie ihre Augen geschlossen und der ganze Körper unter Vollspannung gestanden hatte. Wie, als hätte sie etwas anderes erwartet, aber etwas völlig anderes bekommen. Erst, als die weiche Stimme ihres Gegenübers wieder durch die Stille schnitt öffnete der Engel langsam wieder die Augen und bemerkte, in welcher Haltung sie sich gerade befand. Verwundert richtete sie den Augenkontakt wieder her, lockerte ihre Muskeln langsam wieder, und musste die ersten Worten die sie vernahm erst mal verarbeiten. Es hatte etwas tröstliches, und irgendwie tat es irgendwo auch gut, es mal von jemand anderem gehört zu haben, als sich das immer wieder selbst einzureden. Man selbst war nicht ganz so glaubwürdig, versuchte man sich klar zu machen, man seie nicht allein. Widersprüchlich, wenn man es sagte, während man alleine war, oder etwa nicht? Auf die folgende Bitte hin nickte sie nur schwach, da ihr ein Kloß im Hals saß, und sie befürchtete total peinlich zu klingen, wenn sie jetzt versuchte etwas sinnvolles heraus zu bringen. Es erleichterte sie jedoch schon ein wenig, dass sich Yui nicht angegriffen fühlte, oder dergleichen, nur weil der Engel nicht fähig war sich anständig aus zu drücken. Vielleicht sollte sie einfach aufhören versuchen, jemand anderes zu sein? Schwer schluckend konzentrierte sie sich lieber auf das Gespräch und verdrängte etwaige Gedanken schnell wieder, bevor sie die ersten Anflug von Freude wieder mit Finsternis begrub. Ihre Erklärung wie sie jedoch her gekommen war setzte ihr einen kleinen Dämpfer. Vormund klang nicht wie jemand, mit dem sie unmittelbar Verwandt gewesen war, was also bedeutete, dass sie nicht bei ihren leiblichen Eltern lebte, die also entweder verstorben, verschwunden oder abgehauen waren, und ganz gleich welcher dieser Möglichkeiten auch zu traf, keiner von denen war wirklich angenehm gewesen. Und.. sie war auf jemanden angewiesen? Gewiss, alleine Leben in dem Alter war sicherlich nichts angenehmes, und mit Sicherheit auch nicht einfach, aber wenn ihr Vormund ihr die Wohnung hätte gelassen, hätte.. Nein. Sie wollte nicht weiter darüber nachdenken und wild spekulieren, nein, niemals. Ganz gleich was sie damit meinte, es ging die Enjeru nichts an, sie war immerhin auch hier, und hatte sich als letzte Person auf dieser Welt ein Urteil über eine andere Schülerin hier zu bilden. Sollten sich die beiden öfters Treffen und sich mit der Zeit besser verstehen, dann würde sie sie vielleicht nach Details fragen, aber im Moment stand ihr dies wahrlich nicht zu, erst recht nicht, da es bestimmt ziemlich persönlich und nicht gerade einfach war. Denn wer wurde schon gern zurück gelassen? Egal aus welchem Grund, sie war hier, und nicht bei ihrem Vormund, und dies gefiel ihr bestimmt nicht halb so gut, wie sie es vorgab. Als sie kurz darauf nach dem kleinen Buch griff, den Stift mit den Fingern umschlang und begann darin zu lesen um danach auch die ersten Worte hinein zu schreiben, wandte das Mädchen leicht ab und ließ die Augen durch das Zimmer schweifen. Sie war müde, aber heute war auch ein anstrengender Tag, immerhin war sie heute Morgen noch im Labor gefangen, hatte am Mittag gegen drei Frauen gekämpft, hatte einen kräftigen schlag kassiert und war am Nachmittag schon wieder in der Schule gewesen und hatte die letzte Stunde über sich ergehen lassen. Danach hatte sie auf Akira aufgepasst, denn sie beinahe umgebracht hätte, und Akina getröstet, welche zwar äußerlich nicht wütend schien, und es ihr auch immer wieder versicherte, aber Lilian konnte nicht wirklich daran glauben, dass sie nach all dem, was sie ihr angetan hatte, nicht sauer auf sie gewesen war. Nicht bei dem Ausdruck in ihren Augen, denn sie im Labor gehabt hatte. Außerdem waren die beiden gegangen. Eigentlich verständlich, nach all dem. So in Gedanken versunken fuhr sie erschrocken zusammen, als Yui das Buch hörbar zuklappte und sie somit wieder in die wirkliche Welt holte. Vorhin hatte sie ihr gesagt, dass es ihr natürlich nichts ausmachte, wenn sie ihr Tagebuch füllen wollen würde, immerhin war es Spät, und wenn sie dies jeden Abend tat, wollte sie sie Gewiss nicht dabei stören, umso unerwarteter kam aber dieses Geräusch, dass sie so schnell schon damit fertig geworden war. Außerdem war die Enjeru Aufgrund ihres erlebten recht schreckhaft geworden, vor allem bei Nacht. Aber es schien nicht sonderlich aufgefallen zu haben, so richtete sich der Oberkörper milde auf und und lauschte Aufmerksam den Worten der Arisako. Auf ihr Angebot sich hin zu legen war sie vorhin nicht eingegangen, da sie noch nicht schlafen wollte, aber die jetzige Frage überforderte sie dann doch ein wenig. Yui war wirklich freundlich zu ihr gewesen, daher wollte sie sie auch nicht so vor den Kopf stoßen, und sie hatte ihr ehrlich gesagt, weshalb sie hier gewesen war, weshalb sie ihr wohl vertrauen konnte. Aber.. konnte sie sich auch wem anvertrauen? „Ich war ne Zeitlang.. nicht hier, halt.“ Scheiße, super Enjeru, das klang wirklich freundlich und intelligent, aber wie sollte sie es erklären? Lügen wollte sie nicht, aber das Thema war ihr irgendwie auch unangenehm, weshalb es ihr schwer fiel davon zu sprechen. „Meine Eltern verstarben, als ich klein war. Daraufhin nahmen mich Wissenschaftler auf, die.. die mich aufnahmen, Aufgrund dessen, das ich ein Engel bin, weil sie Experimente an nicht menschlichen Lebewesen vor nahmen. Kindern wie uns. Monster, wie sie sie nannten.“ Sanft zog sie die langen Ärmel über die Handgelenke, an welchem noch immer die Abdrücke von der Fesseln zu erkennen gewesen war. Tiefe, rote Furchen die sie nicht nur verbergen wollte, sondern am liebsten auch loswerden wollte. Die Folter, welche dahinter stecke verschwieg sie. Immerhin war es oftmals nicht nur beim anketten an einen Tisch geblieben.. „Zwei Kinder hatten es irgendwann geschafft zu fliehen. Ich wurde damals her geschickt, um sie zu finden und zurück zu holen. Für sie hatte das alles viel zu lange gedauert, und sie nahmen den Jungen gefangen und holten mich auch wieder zurück.“ Plötzlich unterbrach sie den Blickkontakt, welchen sie eh über die ganze Zeit nicht wirklich aufrecht erhalten konnte. Nun blickte sie gen Boden, zupelte immer noch leicht nervös an den Ärmeln ihrer Jacke. Vorhin klang ihre Stimme noch Gleichgültig, als würde sie einfach jemandem erzählen, was sie alles eingekauft hatte. Zu gut hatte sie es geschafft, ihre Gefühle zu unterdrücken. Immerhin hatte sie 17 Jahre Zeit gehabt, dies zu üben. Doch nun drang die gedrungen und gedämpft durch die Nacht, ganz so, als wäre sie traurig. „Heute hatte man uns gefunden. Der Junge hatte eine Schwester, welche die Männer vergessen hatten mit zurück zu bringen. Sie hat all ihre Freunde hier aus der Schule zusammen gesammelt, und hat mit ihnen das Labor angegriffen.“ Sie hob ihren Kopf wieder an, drehte das Gesicht zur Seite und strich sich sanft die weißen Haare hinter das Ohr, und legte somit eine Verletzung auf ihrem Kiefer frei, welche sich die Wange hinauf zog. Sehen konnte man sie auch nur nicht vorhin, weil die langen Haare darüber lagen, doch jetzt, wo sie diese weg nahm.. „Einer von denen hat mich richtig erwischt.“, meine sie scherzhaft, versuchte ironisch zu klingen um ihre tatsächlichen Gefühle zu unterdrücken. „Naja, ich kann's ihr nicht übel nehmen. Immerhin hätte ich den Jungen fast getötet.“ Sie erhob sich vom Stuhl, griff sich in die weißen Haare und legte dieser wieder über die kleine Wunde an ihrer linken Gesichtshälfte, trat einige Schritte zurück und ließ den Kopf wieder gen Erde sinken. „Ich hatte den Auftrag, sie alle zu töten. Ich wollte das alles gar nicht, aber ich war zu Feige, und hatte Angst, mich gegen sie zu wehren. Naja, der Junge hat den Professor getötet, und die anderen die Wachen. Somit haben sie alle umgebracht, vor denen ich Angst hatte. Also hielt mich nichts mehr dort. Ich bin mit ihnen zurück zur Schule, weil es der einzige Ort ist, an den ich gehen konnte. Deswegen bin ich heute erst wieder hier. Ich bin seit heute erst wieder ein freier Mensch..“ Spätestens jetzt sollte klar sein, dass sie nicht freiwillig dort geblieben war. Sie war eine Gefangene der Wissenschaft, und ein Objekt grausamer Menschen denen es egal war, dass sie die Experimente an so vielen Kindern durch fühten, die viel zu große Angst hatten, als dass sie sich jemals wehren würden. Wo sollten sie auch hin? Alle hatten ihre Eltern verloren, waren Waisen oder kamen wo anders hier. Niemand hatte sie vermisst, zu mindestens war dies bei den meisten zu. Bei Lilian. Doch als ihr klar wurde, das sie ihr gerade ihr größtes Geheimnis anvertraut hatte, überkam es sie und sie stürmte zur Tür, stürzte jedoch bereits nach einem Schritt und wurde unsanft zu Boden gerissen. Noch immer steckten die Drogen in ihrem Körper, und die Müdigkeit tat ihr übriges. Sie hatte Schmerzen, und genau wie Akira quälte sie das Fieber. Den lieben langen Tag hatte sie das verbergen können, aber jetzt nicht mehr. Keuchend wollte sie sich wieder auf die Beine stellen, sie wollte weg.. „Tut mir leid.. ich sollte dir das alles gar nicht erzählen. Ich darf es gar nicht.. vergiss es einfach..“, murmelte sie mit rauer Stimme, keuchte und schaffte es wenigstens auf die Knie. Was hatte sie sich nur dabei gedacht.. ?



out: Ein Anflug von sentimentalität, sorry, dass ich so ausschweifte in dem Post, ich hoffe, das ist nicht schlimm. ._.
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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Do 12 Jan 2012 - 8:26

cf.: Vor dem Waisenhaus

Es gefiel ihr, dass der fremde Junge ihr auf's Wort folgte, dabei erinnerte er sie an einen kleinen, anhänglichen Hund, der einem auch überall hinterherlief. Doch dieses Exemplar hier würde ihr sicherlich nicht überall mit hinterherlaufen, also sollte sie wohl keine allzu exotischen Orte aufsuchen. Doch zuerst begaben sich die beiden sowieso ersteinmal in das Waisenhaus, und da Sam ja nun auch wusste, in welchem Stock ihr Zimmer lag, konnten sie auch schnurstracks in die erste Etage gehen. Wahrscheinlich wäre Sam ohne diesen rothaarigen Kerl ersteinmal eine Weile im Ergeschoss herumgeirrt, ehe sie sich dann auf den Weg gemacht hätte, die Treppen zu erklimmen. Ihre Ohren spitzten sich, als sie wieder seine Stimme vernahm und ein leises Lachen konnte sie sich wirklich nicht verkneifen, ehe sie sich umdrehte und kurz vor ihm stehen blieb. Hoffentlich bekam er dies schnell genug mit, da sie wohl sonst wieder gegeneinander prallen würden. Samantha wusste zwar nicht, wie er nun auf den Namen Carmelina gekommen war, aber das war ja auch nicht wichtig. Tatsache war, dass er es ihr vormachte und sie sich nun einen Namen für ihn ausdenken musste, da der arme Kerl ja keinen hatte. Aufgrund seiner zutiefst höflichen Formulierungen, beschloss die Schülerin, einen eleganten und vornehmen Knicks zu machen und ihm schließlich ihre rechte Hand so hinzuhalten, dass er sie wie ein wahrer Gentleman küssen konnte. "Sehr erfreut, Sir Harvey", sagte Samantha in gespielt gehobenem Ton, musste danach aber wieder leise kichern, ehe sie wieder eine normale Haltung annahm, sich umdrehte und weiterging. Auf den Namen war sie gerade ganz spontan gekommen, bei den Gedanken an Hunde, da sie mal einen namens Harvey kannte. Eigentlich ein sehr süßer Golden Retriever - die Schwarzhaarige fragte sich kurz, wie es ihm wohl momentan ging, und ob er überhaupt noch lebte. In der ersten Etage angekommen schaute das Mädchen kurz aus einem der Fenster im Gang und fragte sich, warum sich der Umgang mit diesem Typen so... ungezwungen anfühlte. Sie hatte ihn erst vor einigen Minuten kennengelernt, wusste eigentlich nichts über ihn und dennoch konnte sie inzwischen ganz unbeschwert mit ihm reden, ohne daran zu denken, dass sie ja eigentlich völlige Fremde waren. Vielleicht lag es auch daran, dass sie sich nicht ihre wahren Namen genannt hatten, als würde es die beiden garnicht wirklich geben, es war fast unwirklich. Aber der Grund war ja auch egal, hauptsache es ging ihr nicht schlecht bei der Sache - und ehrlich gesagt, fand sie dieses Namenspielchen irgendwie sehr reizvoll und interessant. Inzwischen schaute sie auch auf die Türen, um die Namen dort ablesen zu können, da sie keine Ahnung mehr hatte, welche Nummer ihrem Zimmer zugeteilt war. Vor einem blieb sie jedoch schlussendlich stehen und sah sich die Namen an, welche dort standen. Na hoffentlich las der Rothaarige diese nicht - wobei er auch dann noch nicht wusste, wie sie hieß. Schnell schloss sie die Tür auf und noch bevor sie selbst den Kopf in das Zimmer steckte, sah sie wieder zu ihrer Begleitung und lächelte diese an. "Nadann, hereinspaziert." Wenn sie es sich recht bedachte, hätte sie den jungen Mann auch vor der Tür stehen lassen und sich in der Zwischenzeit umziehen können, doch der Gedanke behagte ihr nicht und zudem war auch dies... unhöflich. Kaum zu glauben, auf was für Ideen Sam immer kam, sie war ein Trampel. In dem Zimmer angekommen, schloss sie die Tür leise hinter sich und sah sich kurz um, verlor aber wenig Zeit dabei und wandte sich schnell ihrem Kleiderschrank mit ihren Klamotten zu. Als dieser geöffnet war betrachtete sie ihn kritisch, beschloss dann aber, keine besonders wertvollen oder glamourösen Kleidungsstücke anzuziehen. Immerhin war sie hier nur in einem mehr oder weniger normalen Waisenhaus, und keiner Star-Akademie. Zudem wollte sie sich den Leuten ja anpassen. Ihr Blick wanderte wieder zu Harvey, sie sah nachdenklich aus, da sie nicht wusste, was sie nun mit ihm machen sollte. Nach wenigen Sekunden war ihre Entscheidung jedoch gefallen und sie fing an zu grinsen, da sie beschlossen hatte, ihn nicht in irgendeine Ecke zu stellen, oder so. Stattdessen konnte er einfach machen was er wollte, sogar zugucken. Wahrscheinlich war das etwas, womit er nicht rechnete, und der Gedanke gefiel ihr. Also zog Samantha zuerst ihre Schuhe aus, legte dann ihre Hände an den Rock der Schuluniform und zog ihn mit leichten Hüftbewegungen herunter. Ja, vielleicht wollte sie den Rothaarigen sogar provozieren, aber die Vampirin kam ja auch nicht alle Tage in so eine Situation - und irgendwie machte es ihr Spaß. Der Rock fiel auf den Boden und das Mädchen stieg aus diesem, knöpfte dann langsam ihre Bluse auf. Sie konnte das Blut immernoch riechen und es wäre eine Wohltat für sie, wenn dieses Oberteil endlich weg war. Doch wie handhabten es die Leute hier? Kam sowas in die Wäsche, oder schmiss man es weg? Bei sich Zuhause hätte sie es wohl einfach weggeworfen und sich dafür etwas neues gekauft, sie hatte ja das Geld, aber hier war sicherlich nicht alles so einfach. Nach einigen Sekunden war auch die Bluse geöffnet und diese rutschte Sam langsam von den Schultern, ehe auch diese nahezu geräuschlos auf den Boden glitt. Nun stand sie nurnoch in Unterwäsche da, doch würde dies nicht lange so bleiben. Einen kurzen Blick zu ihrer Begleitung konnte sie sich jedoch nicht verkneifen, begleitet von einem amüsierten Grinsen. Sie wand sich wieder dem Kleiderschrank zu und fischte eine Hose und ein T-Shirt raus, fing auch direkt an, in diese Klamotten zu schlüpfen. Zuerst in die in etwa knielange, eng anliegende Jeans, dann streifte sie sich ein ebenso figurbetontes, dunkelviolettes T-Shirt über den Kopf und zog es an. An ihre Füße kamen für diese Preisklasse ganz normale Schuhe, schwarze Chucks. Samantha griff sich noch schnell ein Haargummi und schloss den Kleiderschrank dann wieder, kurz bevor sie sich erneut an den Jungen wandte. "Ich wäre dann sogut wie fertig", sagte sie lächelnd und band ihre Haare schnell zu einem Pferdeschwanz, damit sie die Hitze nicht ganz so fertig machte. Ein paar Schritte ging sie nun auf den Schüler zu und blieb dicht vor ihm stehen. Ihre Augen sahen in seines und auf ihren Lippen lag immernoch ein zaghaftes Lächeln. "Und jetzt?"
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Mathéo Tristam
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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Do 12 Jan 2012 - 16:28

cf: Vor dem Waisenhaus

Als der Tristam seinen Namen erhielt, erwiderte er die Geste mit einer Verbeugung. Zuvor hatte er die ihm entgegen gereichte Hand mit einem Lächeln empfangen. Ganz der englischen Adelssitte legte er ihre Hand in die Seine. Sein Kopf fuhr von den Fingerspitzen zum Handrücken, seine Nase bildete dabei das Korn ohne Kimme. Seine Lippen stoppten vor ihrer blassen Haut. „Sehr erfreut.“ Nun legte er sie auf. Gerade über die Lippen ließen sich Strukturen und Oberflächenbeschaffenheiten gut analysieren. Das Fühlvermögen, wie er es nannte, war dort besonders effizient. Ihre Haut war sehr lieblich wie ein Roséwein. Mathéo blickte eine Sekunde noch auf die Stelle, an welche er seine Lippen jüngst abgelegt hatte, um das Bild zum Gefühl zuordnen zu können. Danach erhob er sich aus seiner knienden Pose, in welche er sich übrigens zu Beginn gewandelt hatte. Mathéo nickte und schon wurde die Reise fortgesetzt.
Schnurrstracks ging es ins erste Stockwerk. Entlang der Wand suchten die violetten Augen Lady Carmelinas ihren wirklichen Namen, um das eigene Zimmer zu identifizieren. Mathéo fragte sich, ob es genehm wäre, ihren Namen anhand des Türschildes herauszufinden, doch dann wäre der ganze Spaß mit den Pseudonymen dahin. Er hätte immer ihren wirklichen Namen vor Augen, bis ihm dieser im Eifer des Gefechts herausrutschen würde und Lady Carmelina war dahin. Doch das durfte nicht passieren. Gerade als sie die gewünschte Tür erreichten, packte er seine Hände plump und großzügig auf seine Augen, um sich die Sicht zu vernehmen. Wie einer der drei affen von Nikkō – nichts sehen, nichts hören, nichts sagen – welche sich jeweils die Augen, die Ohren und den Mund zuhalten, stand er da und wartete darauf, ihre Stimme zur Einladung in den Raum zu vernehmen. Als Carmelina ihn endlich hereinbat, orientierte er sich ganz allein an ihrem Mund bzw. dem, was aus diesem herauskam: Ihre Stimme. Erst als der Dämon sichergehen konnte, eingetreten zu sein, nahm er die Hände wieder ab und schaute sich um. Ein Ausdruck von Erstaunen lag in seinem Gesicht. Wie ein kleiner Junge, der seinen ersten Besuch in einem Park voller Attraktionen, Riesenräder und Achterbahnen erlebte, schaute er sich mit theatralisch aufgerissenen Augen und Mund um. Als alles gemustert war, resignierte seine Mimik und ein normalerer Ausdruck kehrte zurück. Das einfach, sympathische Grinsen war wieder da. „Kommt mir bekannt vor“, notierte er. Caiwens Zimmer war ebenso wie Mathéos gleichsam gebaut. Dekoriert war es sicher anders bzw. ausgestattet mit Inhalten abgesehen von den Möbeln, aber der Grundgehalt aller Zimmer glich – erwartungsgemäß.
„Hm“, schenkte er seinen werkenden Gedanken Ausdruck. Seine Blicke wanderten immer noch aufmerksam durch den Raum, auch wenn er alles bereits einmal gesehen hatte. Erst als seine Okulare an dem Kleiderschrank vorbeisausten, stoppten sie. Er war geöffnet – sehr wohl – und davor stand Lady Carmelina, die anfing, an sich herumzuzupfen. Ruckartig sprangen Mathéos Augenbrauen nach oben. Die Lider wurden kleine und die Augen größer. Sein Mund schrumpfte zu einem interessierten kleinen Kreis zusammen. Ein wenig Spannung stieg in ihm auf, welche seinen Verstand attackierte. Caiwen hatte ihm verboten gehabt, beim Umziehen zuzusehen. Lady Carmelina schien es nicht zu stören, sie fing einfach an. Womöglich gefiel es ihr sogar, beobachtet zu werden. Mathéo konnte nicht lügen, ihn hatte es angemacht gehabt, vorhin beobachtet zu werden. Besonders gefallen hatte ihm, dass Caiwen sofort Interesse an seinem Körper gefunden hatte, war es auch nur die scheinbare Tätowierung auf dem Rücken. Mathéo musste an ihr Kichern denken, als sie ihren Rock lockerte und ihn gen Boden sinken ließ. Ein Impuls fuhr durch seinen Körper. Von unten bis oben wurde seine Haut durchgewellt und wieder gleichmäßig auf dem Fleisch abgelegt. Warum dachte er genau jetzt an den Ton, wenn sie kicherte? Mathéo wollte wissen, warum er es tat, denn die Relation schien ihm so unwirklich, dass es keine Möglichkeit gab, dort Logik ausgraben zu können. Als Lady Carmelina aus ihrem Rock regelrecht herausstieg, fühlte sich der Tristam zur Bewegung gezwungen. Er war noch ganz in seiner adligen Rolle und konnte nicht anders, als das Schauspiel fortzuführen. Bedachte schritt er einerseits möglichst leise, andererseits möglichst gravitätisch an ihre Seite. „Verzeiht, Milady.“ Damit sie sich nicht erschrak, dass er sich plötzlich neben sie gen Boden beugte, kündigte er sich an. Und nein, es ging ihm nicht darum, einen Blick auf ihr Höschen zu erhaschen. Es ging ihm tatsächlich nur um den Rock, der am Boden lag. Mathéo schaffte es wirklich, nicht zur Seite zu blicken, wenn sich der wenige Stoff ihrer Hüfte auf selber Höhe befand. Einzig die Farbe nahm er im äußeren Rand seines Blickwinkels wahr. Mathéo konnte nicht sagen, dass es einfach war. Die Versuchung bestand, doch der Stand seines Willens war stärker. Wirklich auskennen tat er sich nicht mit dieser Art Bekleidung. Gesehen hatte er genug Röcke, doch zusammengelegt hatte er nur wenige. Sicherlich würde sie ihn nicht wieder in den Schrank räumen, sondern eine Pflege des Textilstoffes vorziehen, dennoch versuchte sich der Dämon daran, unter Berücksichtigung der Faltungen den Rock möglichst gut zusammenzulegen. Mathéo schritt zu Lady Carmelinas Bett, um den Stoff abzulegen und zu ihr zurückzukehren. Sie hatte die Hände schon am nächsten Bekleidungsstück. Von hinten konnte man es nicht sehen, aber trotzdem wusste er, dass sie mit den Fingern an den Knöpfen ihrer Bluse beschäftigt war. Ihr Kragen weitete sich und die Schultern wurden freier. Lady Carmelinas Mähne breitete sich aus, verdeckte Nacken, Teile der Schultern und den oberen Rücken. Der Kragen wurde immer weiter und wie sie schon beim Rock verführerisch mit der Hüfte hin und her geschwungen hatte, nutzte sie auch nun die allerzartesten Bewegungen, um sich zu entkleiden. Biest, dachte er sich humorvoll. Er musste Grinsen, es ging nichts drum herum. Mathéo wurde die Miene förmlich aufgezwungen, denn sein Leib kribbelte von ihnen, als er sah, wie die Bluse endlich über die Schultern rutschte. Aber noch ehe der Stoff auf den Boden landete, griff er danach. Der Tristam musste sich schnell nach vorne beugen, um auch das Ziel zu erreichen, was ihn näher an ihren Rücken brachte. Nur die Augen landeten auf ihm. Die Nase stoppte vorher. Auch als er sich wieder erhob, musterte er ihre Rückseite. Ein ein Rücken kann entzücken. Den Spruch hatte er mal irgendwo gelesen oder jemand hatte ihn ihm genannt. Er sollte eigentlich kritisieren, weil jemand vergaß, sich dem Publikum beispielsweise zuzudrehen, wenn er sprach. In Lady Carmelinas und Sir Harveys Fall dagegen sollte es ein Kompliment sein. Die weibliche Form entsprach ganz den Erwartungen eines männlichen Wesens. Es waren nicht alle Rundungen, die man sehen konnte, doch jene, die er zu Gesicht bekam, lösten ein erfreuliches Gefühl aus. Gerade die Taille war entzückend. Wenn die Lady damit zu schäkern begann, wurde die Luft schlagartig wärmer. Der Poet in ihm erwachte und so schoss ihm ein kurzer Reim durch den Kopf: Ein Hauch von nichts an deinen Hüften, umweht von feuchten, warmen Lüften. Mathéo wollte sich die Gedanken sparen, sie aufheben. Daraus ließe sich sicherlich ein feines Gedicht zusammenreimen. Beim Zusammenlegen der Bluse, die sich als unkomplizierter gestaltete, biss er sich strafend auf die Unterlippe, weil seine Augen immer noch am Rücken hingen. Die Bluse wurde nahezu blind gefaltet. Beim Hinzulegen zum Rock wandte er jedoch seinen Blick ab. Als sie wieder nach ihrem Beobachtungsziel suchten, schlüpften die grazilen Beine gerade in eine ebenso grazile Jeans und verhüllten das erste Stück der weiblichen Unterwäsche. Mathéo blickte auf, sah, wie Lady Carmelina nach einem Shirt griff und es überstreifte. Es hatte dieselbe Farbe wie ihre Augen – fast. Als letztes kamen noch ein neues Paar Schuhe und die Sache war gegessen. Auch Mathéos Sinne beruhigten sich wieder. Er fand, er war viel zu inkonstant. Vorhin noch war er zu wirr für alle weltlichen Reize und eben hatte er sich just am Rande der Ekstase gewünscht. Nun wiederum war sein Geist die Ruhe selbst. Krank – keine Frage.
Auf Lady Carmelinas Bestätigung hin nickte er zustimmend. Nach ihrer Frage dachte er kurz nach und antwortete schließlich: „Jetzt hast du wieder was an.“ Das leider verkniff er sich. „Bis heut‘ Abend ist noch Zeit.“ Mathéo schaute auf die Uhr. Er meinte das Treffen der Klassen in der Schule, worum die Klassenlehrer ihre Schützlinge gebeten oder eher sie angewiesen hatten. „Theoretisch bin ich nur Gepäck. Ich hatte gefragt, ob ihr mich mitnehmen möget und ihr tatet so. Nun liegt es an euch, wohin ihr mich als nächstes leitet.“ Die Art zu sprechen war nichts für die Dauer, doch für das Spiel war sie noch interessant genug, um aufrechterhalten werden zu sollen. „Wonach beliebt es euch, Lady Carmelina? Wohlmöglich kann ich mich dienlich erweisen.“

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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Do 12 Jan 2012 - 17:28

pp: der Gang

Die Blondhaarige wurde langsam entspannter und sie schien wirklich redefreudig zu sein, obwohl sie am Anfang eher ruhiger war. Das freute den Blonden natürlich und wie es schien waren hier wirklich nette Wesen mit denen man sich gut unterhalten konnte. Also langeweile würde er wohl nicht verspüren ausser im Unterricht vielleicht. Bei dem Gedanken an Unterricht jagte es ihm einen unangenehmen Schauer über den Rücken. Unterricht mochte er leider nicht so sehr und das war wohl einer der Nachteile von einem beinahe ewigem Leben. Du musstest echt lange doofen Unterricht besuchen. Egal ob in der Menschenwelt oder hier. Kaoru versuchte optimistisch zu sein und hoffte einfach das es nicht so schlimm werden würde. Das hier war ja ein Ort für magische Wesen und vielleicht würde es ja spannend werden. Obwohl auf Übungskämpfe oder so was hatte er eigentlich auch keine Lust. Er war eher einer der den Frieden wahrte. Engellike eben. Er war schon gespannt darauf was für Wesen hier überall herum liefen und was für Fähigkeiten sie hatten. War sicher toll mal für eine Weile unter Artgenossen zu sein und sich nicht dauernd verstecken zu müssen. Als Yui meinte sie könne das nicht lachte der Blonde kurz auf. Dafür kannst du sicher was anderes tolles! Da bin ich mir sicher! sagte er zu ihr und lächelte sie dabei freundlich an. Jede Fähigkeit war für irgendwas gut und an sich besonders, also sollte sie nicht traurig oder so was sein. Was kannst du denn eigentlich so? fragte er dann schließlich, da seine Neugier einfach zu groß war. Und das war sie schon immer, was ihm auch manchmal ein paar Probleme brachte. Man sollte eben seine Nase nicht in andere Angelegenheiten stecken oder so. Aber das würde der kleine Superstar wohl nie lernen und sich immer wieder in neue Schwierigkeiten bringen. Doch die kleine Frage würde sicherlich nicht viel auslösen, da sie harmlos war. Zustimmend nickte er wieder, als er an seine eigene Wesenmischung dachte. Na ja.. Liebe würde ich das nicht nennen. Zumindest was mein Vater betrifft, da meine Eltern nur eine Affäre hatten. erklärte Kaoru ruhig, doch er schien nicht darüber traurig zu sein. Grinsend schaute er sie wieder kurz an. aber du hast recht! Hauptsache man ist auf der Welt.. egal auf welche weise. sprach der Blonde seine Meinung dazu aus. Hmm.. Ich kann manchmal echt böse sein, aber das willst du nicht erleben. sprach er lachend aus und winkte mit der Hand ab. Nein das wollte sie wirklich nicht sehen. Es passierte schon oft das seine Dämonische Seite sich zeigte, besonders wenn er mal wieder eifersüchtig war oder ihn etwas mal wieder tierisch aufregte. Dabei setzte er auch oft unkontrolliert seine Kraft ein und da sollte man ihm lieber aus dem Weg gehen. Als sie sagte sie wäre eine Nixe bekam er große Augen und schaute sofort an ihr hinunter. woah.. aber wo ist dein Fischschwanz? Eine Nixe habe ich noch nie gesehen.. Eine leichte Begeisterung schwang in seiner Stimme mit und er versuchte sich Yui als Nixe vor zu stellen, weswegen seine Augen anfingen vor sich hin zu glitzern. Kawaii.. ~ murmelte er vor sich hin und betrat die Tür zum Zimmer. Plötzlich hielt er inne und schaute verwundert, da sich noch zwei andere Schüler im Zimmer befanden. Hoffentlich hatten sie die beiden nicht gestört oder so. Konnichiwa! ~ Ich bin Kaoru und das ist Yui. stellte er sich grinsend vor und begrüßte die beiden. Vorsichtig ließ er den Koffer von Yui ins Zimmer fliegen und auf dem Boden Platz nehmen. Wie es aussah war das Mädchen die Mitbewohnerin von Yui. Kaoru zog die Schüchterne weiter ins Zimmer hinein, damit sie die beiden auch begrüßen konnte. Schließlich sollte der erste Eindruck nicht in die Hose gehen. War es also doch gut gewesen mit zu gehen, sonst wäre sie jetzt alleine rein geplatzt. Um der Schüchternen Halt zu geben ließ er ihre Hand nicht los und drückte sie kurz sanft.
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BeitragThema: Re: Zimmer 107 - [unbewohnt]   Do 12 Jan 2012 - 20:42

cf: Der Gang.

Ich lächelte ihn leicht an das war eindeutig ulkig er machte mir Mut und fragte mich was ich eigentlich konnte und dann wusste er es nicht einmal aber nun ja dafür konnte er ja nix schließlich hatte ich es ihn ja nicht gesagt aber unsicher war ich mir schon ob ich es ihm sagen sollte oder nicht aber in anderem moment fühlte ich micht schon so als müsste ich es ihm sagen schließlich hatte er mir seine Fähigkeit auch gezeigt. "Also naja ehm schwierig zu erklären" ich kratzte mir mit meiner freien Hand wieder an der Wange wie sollte ich das in Worte bitte Formulieren. "Ich hm naja". Ich schaute meine andere Hand entlang und merkte erst jetzt das er immer noch meine Hand hielt woran ich es merkte war einfach das Problem er war warm vielleicht war es kein Problem aber dieser Junge strahle soviel wärme aus... leicht schüttelte ich den Kopf. "Ehm ich kann Eis machen denke ich..." ich hatte recht das war dumm meiner seits formuliert. "Also ich kann Dinge ehm einfrieren" sagte ich nickend. So funkionierte es doch besser und es klang auch eindeutig besser. Als er dann weiter redete über seine Mutter und seinen Vater wunderte ich mich schon das er so direkt sein konnte oder eher das er soo die Wahrheit an einer fast fremden sagt. Ich nickte nur leicht viel dazu sagen konnte ich schließlich nicht. Als er nun meinte er könnte mal Böse sein konnte ich es ihm fast nicht abkaufen aber es kam schon irgendwie glaubsenwürdig rüber das ich dazu auch einfach nickte. Irgendwie war die Situation schon peinlich ich lief hier mit einem fremden der mich in mein Zimmer brachte Hand in Hand den Flur entlang. Eigentlich war danach ziemlich lange stile das ich eigentlich schon dachte das es so lang sein Ende zu nahm aber plötzlich riss mich seine Stimme wieder total aus den Gedanken und dann dieses Überraschende. "Nein ehm jaaa also" ich lachte leicht. "Öhh also mein Fischschwanz verschwindet wenn ich am Lande bin und den ich ins Wasser geh ist er wieder da halt so" es war schwierig zu erklären den es war schon Kompliziert. Als er soo verträumt drein schaute kriegte ich leichte Panik ich wollte mir irgendwie nicht vorstellen was er gerade dachte. Nun betraten wir auch endlich das Zimmer aber dort standen zwei Personen ein Mädchen und ein Junge diese sahen wirklich viel reifer als ich aus und dann auch noch so viel älter als ich. Leicht versteckte ich mich hinter Kaoru das war mir viel zu Peinlich was ihn aber nicht störte scheinbar. Er stellte uns beiden vor und mein Koffer kam auch schon angeflogen und nahm Platz am Boden. Als Kaoru sie dann weiter ins Zimmer schob wurde ich total rot das war unangenehm. Leicht hob ich die Hand und winkte. "Hallo ich ehm bin Yui" wiederholte ich mich und merkte wie Kaoru meinte Hand drückte. Ich sah ihn kurz an und schaute dann zu meiner Mitbewohnerin. "Öhm Nett dich kennen zu lernen" sagte ich lächelnd.
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