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 Zimmer 102 - Shiina

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BeitragThema: Zimmer 102 - Shiina   Mo 17 Jan 2011 - 22:44

das Eingangsposting lautete :

Zimmer 102
Hier wohnen: Shiina




Das Zimmer ist auf der Fensterseite mit zwei Betten an der linken und rechten Wand, den dazugehörigen Nachtkästchen und einem kleinen Regal, das von beiden Mitbewohnern benützt werden darf, ausgestattet. Auf der Türseite befinden sich zwei Schreibtische mit Lampen und ein Kleiderschrank, um die Klamotten der Schüler aufzubewahren. An besonders heissen Tagen sorgt die im Zimmer eingebaute Klimaanlage für ausreichend Abkühlung. Die kürzlich neu gestrichenen, weissen Wände lassen den Raum besonders freundlich wirken.

Zustand des Zimmers: -
Dekoration: -
Lage des Zimmers


Zuletzt von Leviathan am Mo 28 Sep 2015 - 11:39 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zimmer 102 - Shiina   Mi 4 März 2015 - 18:28

Ihr Optimismus brachte mich fast schon so zum Grinsen. Jedoch eher in einem bösen Sinne, nicht in einem wirklich fröhlichen Weg. Es war dieses altbekannte Gefühl in mir wenn jemand versuchte mich zu einer Änderung meines Wesens zu bewegen. Ich weiß nicht ob man es als Hochmut - oder Arroganz meinerseits bezeichnen konnte. Aber irgendetwas in der Richtung muss es wohl sein. Vielleicht war es einfach die Reaktion eines abgestumpften Geistes. Aber wer sah das schon selber ein? Eine Zeit lang schaute ich zwischen ihrem Gesicht und der Hand hin und her und war innerlich darüber am Nachdenken, ob ich sie jetzt schütteln sollte oder nicht. Einmal kurz zuckte meine Hand nach vorne, dann wieder zurück, dann wieder nach vorne und schließlich schlug ich mehr oder weniger lustlos ein. "Wenn du das unbedingt durchziehen willst.", gab ich wenig begeistert klingend als Statement ab, schaute aber kurz danach etwas überrumpelt als sie als Preis einen Eisbecher erwähnte. Der Anblick ihres Gesichtes war dabei schon Recht belustigend, das muss ich gestehen. Aber wie so oft machte dieses innerliche Lächeln nicht den Weg an die Oberfläche. "...und du kriegst deinen Eisbecher...", seufzte ich etwas sprachlos und versuchte dabei einigermaßen in meiner Rolle zu bleiben. Aber mir fehlte da etwas. Nämlich der Preis falls ich "gewinnen" sollte. Was ich auch sofort ansprach. "Und was ist wenn ich gewinne?", fragte ich kühl.
Auf ihre Beschreibung der Kopfschmerzen hin nickte ich kurz. Meine Rechte Hand erhob sich und fasste ihr kurz hinten an den Nacken. Es war einfacher die Nervenbahnen durch direkten Kontakt zu manipulieren als es das durch Einsatz von Magie auf Distanz war. Jedoch konnte ich nur eine der Schmerzregionen herausfiltern. Innerhalb eines Sekundenbruchteils leuchtete meine Hand einmal kurz auf und ich entfernte sie wieder aus ihrem Nackenbereich. "Das Gefühl an den Schläfen sollte nun weg sein. Allerdings nur für 7 Stunden.", erklärte ich und nickte ihr zustimmend zu. Ich musste jedoch feststellen das ihre Neugier weitaus größer war als ich zunächst annahm. Ihre auf meine Hand mit dem Geschenk fixierten Augen waren weiterhin nicht zu übersehen. Weswegen ich nun die Hand öffnete und nun eine Kette in meiner Handfläche zum Vorschein. Ich hob meine Hand und ließ sie vor Caiwens Augen von meiner Hand baumeln.
Es war ein aus dunklem Leder gemachtes Band an dessen Ende eine Feder hing. Aber es war nicht irgendeine Feder. Es war eine meiner Flügelfedern und sie war durchsichtig wie Glas, aber in ihrem inneren und äußeren schimmerten immer wieder Farben wie an einem Regenbogen. "Das ist mein Wichtelgeschenk für dich.", erklärte ich kurzerhand. "Da so gut wie jeder etwas vom Weihnachtsmarkt verschenkt wollte ich diesen Trend einmal brechen. Was du hier siehst ist eine meiner Flügelfedern.". Ich hörte kurz auf zu sprechen und bewegte die Kette aus dem Sonnenlicht. Jetzt wurde die Feder wieder Glasklar. "Halt sie ins Licht und sie Schimmert, bewege sie ins dunkle und sie ist glasklar. Ich hab sie jedoch ein wenig verzaubert. Wenn du sie trägst wird sie, je nachdem ob du willst, sich dementsprechend deiner Laune färben und auch in dieser Farbe bleiben.".
Nun ließ ich meine Hand in ihre Richtung offen und hielt ihr die Kette entgegen. Ich würde Lügen wenn es nichts Besonderes war, was ich ihr schenkte. Die Frage war nur ob sie es auch so sah, oder lieber symbolisch Abstand davon hielt. Es war zumindest meiner Meinung etwas anderes als Socken oder was sonst noch so geschenkt wurde.
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BeitragThema: Re: Zimmer 102 - Shiina   Mi 4 März 2015 - 19:21

Mein Grinsen wurde breiter, als Kitsune einschlug und mir als Preis den Eisbecher versprach. "Jippie, Jippie, Jippiiiiiie!" Ich war siegessicher, denn ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man nicht lacht. Schließlich fördert Lachen die Gesundheit und naja, ich selbst würde krepieren, wenn ich nicht lachen könnte. Sei es eine Katze, die vom Sofa springt und auf die Schnauze fällt oder jemand wie Ichi, der Halbnackt durch den Flur rennt. Das war doch lustig, eh? Bei dem Gedanken musste ich kurz kichern, dann aber fragte Kitsune nach, was denn ihre Belohnung wäre. Ich grübelte. Was weiß ich...?
"Was möchtest du denn? Natürlich soll es circa vom gleichen Wert sein, es muss ja für mich auch was leistbares sein." versuchte ich zu erklären und erhoffte mir, dass sie sich nicht gleich ein Haus oder den Weltfrieden wünschen würde. Das wären Dinge, die ich ihr nicht geben konnte. Da Kitsune jedoch unsicher gewirkt hatte, als sie meine Hand einschlug, ich sie kurz drückte, schüttelte und wieder los lies, war ich mir echt sicher, dass ich das schon noch schaffen würde. Und wie ich mich bemühen werde! Jede unterschiedliche Humorarten konnte ich bei ihr ausprobieren. Allein bei dem Gedanken mich zum Depp zu machen, musste ich selbst fast lachen.
Anschließend heilte sie mich genau so, wie Leviathan es getan hatte. Ich vermutete daraus, dass sie ebenfalls ein Engel war. Sie legte ihre Hand an meinen Nacken, ich schloss relexartig die Augen. Dennoch merkte ich, dass es hell wurde und wie ganz kurz eine Wärme durch meinen Kopf floss. Dann war es weg. "wow" entkam es mir nur. "Hätte nur ich so eine brauchbare Fähigkeit..."
Sie erklärte mir, dass dieser Zustand 7 Stunden anhalten würde. Ich lachte und erklärte: "Ach, das reicht um mir meinen kleinen Kater auszutreiben."
Scheinbar hatte sie wohl genug von meiner Neugier. Denn endlich übergab sie mir das Geschenk, das lang ersehnte Geschenk! Meine Augen glitzerten, als ich ihrer Bewegungen folgte. Die Hand öffnete sich, sodass ich ein ledernes Band erkennen konnte. Es war unverkennlich eine Kette. Die Bewegungen beobachtend staunte ich, als sie es in das Licht hielt und der Anhänger - eine Feder - in allen Farben des Lichtes schimmerte. "Woooow." entkam es mir erneut. Ich staunte nicht schlecht. Gerade als ich vom Staunen wegkam, wollte ich nachfragen, wo sie denn solch ein Schmuckstück gefunden hatte. Auf dem Markt hatte ich zumindest so etwas nicht gesehen. Dies bestätigte sie mir unbefragt und erklärte, dass es ihre eigene Flügelfeder war. "Ein Engel..."
Nun war es mir klar, sie war ein Engel. Ich musste nicht mehr nachfragen und sie würde bei mir also nicht nachfragen. Was für eine Erleichterung!
Ebenso erklärte sie mir, dass sie nur im Sonnenlicht schimmerte, ansonsten war wie ein Anhänger aus purem durchsichtigen Glas. Als sie mir die Kette überreichte, legte ich meine rechte Hand auf die Ihre. Meine linke Hand hielt sie von unten. "Aber... Kitsune!" Ich war mir um ehrlich zu sein unsicher, ob ich dieses Geschenk annehmen konnte oder nicht. Es soll doch nur ein einfaches Wichtelgeschenk sein. Ein Wichtelgeschenk war nichts besonderes, nicht sonderlich wertvoll, sondern einfach nur ein Gedanke, ein kleines Geschenk. Aber ihr Geschenk war besonders. "Du bist dir sicher, dass du mir das schenken möchtest?" Ich kam immer noch nicht aus meinem Staunen heraus. "Ich... weiß nicht was ich dazu sagen soll!"
Ich nahm meine Hand nochmals weg und schaute mir die Kette erneut an. Dann schaute ich wieder in das Gesicht des Engels. "Kannst du mir es umbinden?" fragte ich, ehe sich wieder meine Lippen zu einem erfreuten Lächeln verzogen. Und ich hab kein Geschenk an sie...
Jap, jetzt hatte ich ein mega ungutes Gefühl, weil ich für Kitsune nichts hatte!

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BeitragThema: Re: Zimmer 102 - Shiina   Mi 4 März 2015 - 22:02

"Was ich möchte?", fragte ich noch einmal und schaute ihr dabei direkt in die Augen. Ich war mir eigentlich nicht sicher ob ich das jetzt einfach so sagen soll. Es könnte sein, das sie es total missverstehen könnte. Aber andererseits führte kein Weg daran vorbei, zumindest nicht für mich. "Ich will das du dich, solltest du es nicht schaffen, nie wieder versuchst eine solche Aktion von einer Wette aus zu erzwingen und mich einfach so akzeptierst. Ob du mich dann noch magst ist mir egal.". Nach dieser Aussage blieb ich kurz still und schaute ihr, wie immer, ausdruckslos ins Gesicht. Allein das musste ja schon eine ziemliche Überwindung für sie sein. Nicht viele Leute konnten sich dauerhaft mit einer Person mit mir unterhalten. Sie kamen mit der Tatsache nicht zurecht, das sie keine Mimik im Gesicht der anderen Person sahen, welche ihnen eventuell eine Richtigkeit - oder Falschheit ihrer Aussage verriet, genauso war es mit den Aussagen dieser Person. Man konnte nie wissen ob es nun böse, freundlich oder gar sarkastisch gemeint war.
Wie dem auch sei. Dass ihr Kater vom Vorabend einigermaßen verschwunden war, freute mich für sie. Es war ein Zeichen für die Funktionalität meiner Magie bzw. Fähigkeiten. Dass ich das normalerweise nutzte um das genaue Gegenteil zu erzeugen musste sie ja nicht wissen. Und hoffentlich auch nie am eigenen Leib erfahren. So wie es dieser eine Typ am Schneebedeckten Berg tun musste. Aber das war nun Schnee von gestern und würde mich nie wieder einholen, hoffentlich. Ich hasste es mit der Vergangenheit konfrontiert zu werden.
Umso schöner das mein Geschenk an sie nun ihre volle Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Sie schien regelrecht überwältigt von der Kette zu sein. Das zumindest las ich aus ihrer Mimik ab und das freute mich doch sehr. Doch statt es, wie von mir erwartet, an sich zu reißen als ich es ihr  auf meiner Handfläche präsentierte, legte sie ihre beiden Hände um meine eine Hand und schaute mich verunsichert an. Ihre darauffolgende Frage, ob ich ihr das wirklich schenken wollte beantwortete ich zuerst mit einem leichten Nicken. "Ich hab genug von den Federn." und ließ meine Flügel sichtbar werden. Da ich nicht im Licht stand, konnte man nur die ganzen Gläsernen Federn sehen. "Siehst du?", fragte ich noch einmal um sicher zu gehen. "Ich sehe keinen Grund warum du es nicht nehmen solltest.". Kaum hatte ich das gesagt, nahm sie auch schon ihre Hand von meiner und schaute mich total erfreut an. In diesem Moment war mir nun sehr sicher das ihr die Kette eindeutig sehr gefiel. Ich spürte das Gefühl der Freude von ihr ausgehend. Es brachte mich zwar nicht zum Lächeln, aber meine Mundwinkel zogen sich ein wenig aus ihrer festgefrorenen Position nach oben. Auf ihre folgende Frage, ob ich ihr die Kette ummachen könnte nickte ich, machte einen Schritt hinter sie und führte die Kette von der vorderen Seite ihres Halses nach hinten. Mit zwei Handgriffen öffnete - und schloss ich denn Mechanismus der die Kette zusammenhielt und stellte mich danach wieder vor sie. Sah ja schon nicht schlecht aus, aber das war nebensächlich. Ihr musste es gefallen.
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BeitragThema: Re: Zimmer 102 - Shiina   Fr 6 März 2015 - 14:20

Ihre Bedingung war gemein. Ich war mir unsicher, ob ich darauf eingehen konnte. "Hm." meinte ich nur. Klar hatte sie Recht, dass man das nicht erzwingen sollte und dass sie so bleiben sollte wie sie ist und blabla. Aber es ging hier um's Lachen! Ich würde nur zu gern ihre Lache hören. Mir kam ein Schlupfloch in den Sinn, da wir keinen Zeitpunkt ausgemacht hatten, hatte ich bis zu meinem - traurigerweise auch bis ihrem - Lebensende Zeit dies durchzuführen. Somit akzeptierte ich ihre Bedingung. "Ist gebongt!" Ich freute mich schon auf meinen Eisbecher und grinste. Dass sie nicht lachte, konnte ich im Prinzip ja schon akzeptieren. Ansonsten hätte ich sie doch schon längst weggeschickt, da es mir zu blöd wäre mit ihr zu reden. Aber sie war ja immer noch hier und ich fand ja, dass wir gemeinsam viel Spaß hatten. Auch wenn sie nicht lachte. "Dennoch werde ich es schaffen" redete ich mir ein.
Ich musste lachen, als Kitsune mir die Kette präsentierte und meinte, sie habe genug Federn. Stimmt, da hatte sie wohl recht. Und im nächsten Moment durfte ich ihre Flügel auch sehen. Erneut staunte ich - dieses Mädchen brachte mich noch um vor Staunen! "Wow" entkam es mir schon wieder. Sie wirkten unsichtbar, aber dennoch sichtbar. Glasig eben, genau wie die Feder an der Kette. "Ja, so halb." meinte ich, als sie mich fragte, ob ich es sehe. Am Liebsten würde ich mich an die Flügel kuscheln und mein Gesicht daran reiben. Doch ich wollte jetzt wirklich nicht zu aufdringlich werden. Schließlich reichte es ja, wenn ich eine Einzelne von ihr hatte. So konnte ich mir ihr gesamtes Packet gut auch gedanklich vorstellen, wie es sein musste.
Ich hielt mich ganz ruhig und versuchte nicht dauernd aufzuspringen vor Freude, da der Engel nun hinter mir stand, um mir die Kette umzuhängen. Mein Blick fiel hinunter auf mein Dekoltee, wo der Anhänger glitzerte - ich stand im Schein der Sonne, welche durch das Fenster strahlte. "Vielen lieben Dank! Das freut mich wirklich sehr." bedankte ich mich herzlichst und umarmte sie, als sie wieder mir gegenüberstand. Auch wenn es ihr jetzt vielleicht unangenehm war, verharrte ich wenige Sekunden in dieser dankenden Position, ehe ich sie wieder frei ließ.
Meine Mimik wurde etwas trauriger. "Ich fühle mich jetzt wirklich schlecht, dass ich rein gar nichts hier habe, was ich dir schenken könnte. Eigentlich musste ich das ja auch nicht. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich etwas zurückgeben sollte. Jedoch versuchte ich dieses Gefühl nicht auf die Kette zu schieben, da ich mich wirklich sehr darüber freute und ich die Freude an der Kette behalten wollte.
"Ich hab dir leider keine Feder von mir." meinte ich scherzend und wies darauf hin, dass ich kein Engel ihresgleichen war.

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BeitragThema: Re: Zimmer 102 - Shiina   So 8 März 2015 - 21:57

Ich freute mich innerlich als sie auf meine Bedingung einging. So hatte ich wenigstens die Chance weiteren Wetten dieser Art zu entgehen, zumindest von ihrer Seite aus. Allerdings war es nur der Bruchteil einer Minute welcher mir dieses innerliche Lächeln wieder nahm. Denn erst jetzt fiel mir auf, das wir kein Ende für unsere Wette vorgesehen hatten. In diesem Fall ging die Wette bis "unendlich", was so viel hieß wie: für immer. Das war natürlich so gar nicht in meinem Sinn gewesen, aber ich war zu stur und naiv um das jetzt zuzugeben. Abgesehen davon bestand die Chance, das sie sich gar nicht an dieses Schlupfloch erinnern würde. Was noch ein Grund gewesen wäre die ganze Sache hier nicht weiter zu behandeln.
Viel mehr fiel mir ihr Begeisterung in Bezug auf meine Flügel auf. Irgendwie war mir das gerade ziemlich unheimlich. ich meine, ich war die ganze Zeit so kalt, so neutral und sie? Sie tut einfach so als wäre es das normalste auf dieser Erde. Als würde sie das überhaupt nicht stören. Ganz im Gegenteil. Sie lachte ja sogar, obwohl ich es nicht tat. Ich verstand sie nicht. So wie ich jeden anderen Menschen nicht verstand der gerne in meiner Gegenwart war. Wo ich doch im Großen und Ganzen vieles Tat um genau so etwas zu verhindern. Ob ich es in diesem Fall einfach mal durchgehen lassen sollte? Ich war mir nicht sicher, überhaupt nicht. Selbst als ich ihr den Anhänger umgehängt hatte, war ich vielmehr in meinen Gedanken versunken als wirklich zu einhundert Prozent anwesend. Weswegen ich nicht alles vollständig mitbekam was sie sagte. Laut ihrem Begeisterten Gesicht war es aber vielmehr nur pure Begeisterung die sie, wie viele male zuvor, schon wieder zum Ausdruck brachte. Dieses Mal jedoch folgte eine etwas traurigere Mimik, mit welcher sie mir dann mitteilte, dass sie sich schlecht dabei fühlen würde weil sie nichts für mich hatte. Woraufhin ich nur ablehnend den Kopf schüttelte. "Brauchst du nicht. Ich erwarte nichts dafür. Darum ist es ein Geschenk.", sagte ich und ließ meine Flügel wieder verschwinden als sie auf die Federn zu sprechen kam und mich beinahe nach hinten umschmiss, als sie mich umarmte.
"Sei froh, dass du sie nicht hast.", sagte ich nur trocken darauf. Ich war bei weitem nicht stolz auf diese Flügel. Ich hasste Engel wie die Pest, dementsprechend auch mich selber. Doch auf die Hintergründe will ich jetzt nicht eingehen. "Sei froh das du sie nicht hast...", flüsterte ich noch einmal wiederholend und wandte den Blick in Richtung Fenster. Nach ein oder zwei Sekunden schaute ich dennoch instant zurück zu ihr und dementsprechend auch in ihr Gesicht.
"Schön, dass sie dir gefällt.", gab ich wieder leicht abwesend von mir und schaute auf einmal geradewegs mit leerem Blick an Caiwen vorbei. Verschwommen hallten Stimmen durch meine Gedanken, Geräusche von knarzendem Metall. Es waren viele Stimmen. "Sie klemmt fest! Wir brauchen den Bolzenschneider!". Einen Moment lang stand ich dort starr wie angewurzelt. Suchten mich meine Alpträume jetzt schon Tagsüber heim?
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BeitragThema: Re: Zimmer 102 - Shiina   Fr 13 März 2015 - 16:52

Die Wette galt. Mehr gab es scheinbar nicht mehr darüber zu sagen, denn die gesamte Aufmerksamkeit ging über die Flügelkette über - das Geschenk, dass ich von Kitsune bekommen hatte. Ein einfaches Wichtelgeschenk und dennoch war es so besonders. Und ich hatte kein derartig tolles Geschenk für sie.
Doch der Engel mir gegenüber meinte, dass ich gar nichts brauchte. Sie erwartete nichts von mir, weil es ja ein Geschenk war. Dennoch werde ich es wohl immer als Hintergedanken haben, dass ich ihr etwas schuldig war.
Sie lies die Flügel wieder verschwinden, dann umarmte ich sie. Ich fühlte mich gerade total wohl. Denn Kitsune wirkte für mich wie eine reale Freundin, eine - vorallem - ehrliche Freundin. Diese Beziehung schätzte ich sehr, nicht nur wegen dem Geschenk.
Kurz horchte ich auf, als sie meinte, ich solle froh sein, dass ich keine Engelsflügel habe. Ich löste die Umarmung, sie wiederholte sich. Verwirrt schaute ich sie an - sollte ich jetzt nachfragen? Wollte sie etwas los werden?
Ihr Blick fiel aus dem Fenster, ehe sie mich wieder anschaute und einen Satz aus ihrem Munde kam. "Kitsune?" fragte ich nur, um zu versuchen, sie wieder hier her zu bringen. Man merkte deutlich ihre Abwesenheit, irgendetwas stimmte nicht.
"Kitsune, alles okay bei dir?" sagte ich, nachdem ich ihr meine Hand auf die Schulter gelegt hatte. Wenn es nicht meine Worte an sie waren, die sie zurückrufen sollten, wäre es doch möglich, sie mittels Berührung in das Hier und Jetzt zu bringen.
"Komm, setz dich doch." meinte ich und setzte mich auf mein Bett, klopfte auf den leeren Platz neben mir um ihr deutlich zu machen, dass sie sich natürlich setzen konnte. "Was ist passiert?"
Ich erhoffte mir, dass es ihr besser gehen würde, wenn sie sich öffnete und darüber redete. Natürlich konnte ich ihr nicht versprechen, ihr helfen zu können. Aber allein das darüber-reden war oft schon eine Hilfe zur "Heilung".

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BeitragThema: Re: Zimmer 102 - Shiina   Fr 13 März 2015 - 21:24

Noch ein paar Sekunden länger stand ich wie angewurzelt dort. Nur entfernt vernahm ich Caiwens versuche mich wieder ins hier und jetzt zurückzuholen. Nur langsam kehrte ich wieder zu den "lebenden" zurück. Mein Blick löste sich von der Wand und richtete sich wieder Caiwen zu, welche mir in diesem Moment sofort einen Platz anbot und mich, etwas hysterisch, fragte ob etwas passiert sei. Einen Moment lang schwieg ich, dann begab ich mich langsam in Richtung des Bettes auf welchem sie bereits Platz genommen hatte. Wie eine Person die gerade erst aufgestanden war ließ ich mich auf das Bett plumpsen und saß dort wieder eine gewisse Zeit bevor ich mich überhaupt einen weiteren Millimeter bewegte. Was war das gerade gewesen? Und warum jetzt? Es war einen Monat her seitdem ich am helllichten Tag solche Flashbacks bekam. Niemals hätte ich gedacht das sie wiederkommen würden. Aber ich hatte mich wohl getäuscht.
Nun sah ich Caiwen an. "Nein, es ist nichts passiert.", versuchte ich das alles zu überspielen und so zu tun als ob nichts gewesen wäre. "Passiert öfters mal bei mir, nichts Besonderes.". Hoffentlich würde ihr das als Erklärung ausreichen. Ich wusste nämlich nicht wie ich ihr im Falle einer präziseren Frage antworten sollte. Zu sensibel reagierte ich auf dieses Thema. Es waren Sachen an die ich mich nicht erinnern wollte. Sachen, die mich trotz meines abgestumpften Wesens immer noch tief verletzten. Es war nicht einfach , geschweige denn möglich für mich mit jemand anderem darüber zu sprechen. Mit jedem Funken den ich ihr erzählte, würde ich ihr ein Schwert in die Hand drücken mit dem sie mich verteidigen, oder auch hinrichten kann. Beides wollte ich nicht. Ich brauchte keinen der mich beschützt. Ich kann viel einstecken wenn es sein muss, aber wenn ich eines verabscheue, dann ist es verraten werden und diese Chance war mir bei jedem hier auf der Insel noch viel zu groß. Im Grunde genommen konnte man sagen das ich den Leuten zwar glaube, ihnen aber nur bedingt - bis gar nicht vertraue.
Doch, da war noch etwas anderes. Hatte ich Caiwen nicht bereits so ein Schwert in die Hand gegeben? Damals, vor vier Monaten? Bis heute hat sie es weder für - noch gegen mich benutzt. Nicht mal ein Wort hatte sie bis jetzt darüber verloren, weder vor mir, noch vor anderen. Ansonsten wäre ich wohl hundertprozentig darauf angesprochen worden. Sollte ich es versuchen?
Ich atmete einmal tief durch und traf dabei meine Entscheidung. "Denkst du jemals darüber nach was in deiner Vergangenheit passiert ist?", fragte ich sie und schaute dabei vor meinen Beinen auf den Fußboden. "Ich tue das regelmäßig und wenn es dann soweit ist, sieht es so aus wie eben gerade.". Wieder hielt ich kurz inne. Eigentlich wollte ich an diesem Punkt am liebsten aufhören, aber dafür war es jetzt eigentlich schon zu spät. Ich hatte ja bereits mit meiner "Erklärung" angefangen. Nun sah ich sie direkt an. "Du weißt was man tun muss um ein Engel zu werden, richtig?", fragte ich und schaute etwas ernster. Hoffentlich begriff sie überhaupt was ich ihr hier erzählte. "Und das ist es worüber ich nachdenke....Ich denke über meinen Tod nach.". Nun blieb ich still. Sie wollte es wissen, hier hatte sie die Antwort. Die Frage war nur wie sie das ganze jetzt auffassen würde.
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